Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens InsuranceQuotes kann sich ein Großteil der US-amerikanischen Verbraucher zumindest derzeit noch nicht wirklich mit „Amazon Key“ anfreunden. Der Untersuchung zufolge existieren schlichtweg zu viele Faktoren, die gegen den Lieferservice sprechen.
© Amazon - Screenshot
Mit dem Service „Amazon Key“ versucht der Verkaufsriese Amazon ein grundlegendes Problem der letzten Meile zu lösen und Pakete auch dann erfolgreich in die Wohnung der Prime-Mitglieder zuzustellen, wenn der jeweilige Empfänger gerade nicht zu Hause anzutreffen ist. Auf den ersten Blick klingt das nach einem sinnvollen Ansatz, doch die Netzgemeinde reagierte auf die Ankündigung eher belustigt – schließlich wirft Amazon Key auch einige Fragen auf: beispielsweise hinsichtlich des Vertrauens gegenüber dem Zusteller, der Zutritt zur eigenen Bleibe erhält.
Eine Studie des Marktforschungsunternehmens InsuranceQuotes, die von Retail Dive aufgegriffen und für die 1.013 US-amerikanische Verbraucher befragt wurden, zeigt deutlich, dass Konsumenten weiterhin große Bedenken gegenüber Amazon Key äußern. So gaben rund 69 Prozent der Befragten an, den Service nicht nutzen zu wollen. Dabei ist die Skepsis bei Frauen mit 76 Prozent weitaus höher, als dies bei Männern mit 61 Prozent der Fall ist.
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