Miteinander statt gegeneinander – das ist das erklärte Ziel einer Gruppe, die sich derzeit über WhatsApp formiert. Die von Zignify-Mitgründer Sebastian Herz ins Leben gerufene Gruppe möchte nicht nur Amazon-Seller mit ihren Problemen vereinen, sondern diese im Idealfall auch im Dialog mit Amazon klären. Das konnte innerhalb nur weniger Tage bereits 450 Seller zusammenbringen.
Koordinierte Maßnahmen geplant
Die WhatsApp-Gruppe differenziert sich dabei bewusst von bestehenden Gruppierungen und Foren, in welchem Seller ihre individuellen Probleme besprechen und einander aushelfen. Auch Werbung für die eigenen Produkte, oder bestehende Dienstleistungen sind strikt untersagt.
Stattdessen möchte Herz die vielen Einzelschicksale bündeln, und geschlossen an den Marktplatz richten. Erste Schritte wie ein Schreiben an Markus Schöberl, den hiesigen Marketplace Director, sind bereits getan. Zudem werden diverse Sammelschreiben offeriert, welche bereits von Mitgliedern postalisch an Amazon versendet worden.
Findungsphase
Zum aktuellen Zeitpunkt versteht sich die Gruppe dabei als reiner Interessenverband. Je nach Größenordnung kann hierfür jedoch auch einiges an administrativem Aufwand entstehen. Herz behält sich daher innerhalb der Whatsapp-Beschreibung durchaus vor, die Gruppe eines Tages zu einem Bündnis mit kostenpflichtigen Mitgliedschaften zu skalieren – auch wenn dies nicht das Ziel sei.
In den ersten Tagen kam es in der Gruppe noch zu einigen Findungsschwierigkeiten dahingehend, welche Themen auf individueller oder kollektiver Ebene zu bewerten sind. Eine Erweiterung um zusätzliche Chat-Gruppen im Rahmen einer WhatsApp-Community wurde daher bereits vorbereitet.
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