Mit dem Amazon-Service Kindle Direct Publishing (KDP) war es noch nie so einfach, eigene E-Books zu veröffentlichen. Datei hochladen, Cover gestalten – und schon wird man in wenigen Minuten zur Autorin oder zum Autor eines veröffentlichten Werkes. Die Plattform vermittelt den Eindruck: Geld verdienen leicht gemacht.
Zumindest, wenn man den Versprechungen auf Social Media glaubt. Dort kursieren unzählige Tutorials, die zeigen, wie man mit Canva ein Kindermalbuch bastelt oder sich mithilfe von ChatGPT in Rekordzeit einen Roman „zusammenzimmern“ lässt. Dass die Qualität vieler solcher Veröffentlichungen zu wünschen übrig lässt, überrascht kaum noch jemanden.
Weitaus brisanter ist allerdings ein anderes Thema – das des Urheberrechts. Auf Instagram berichtet Designerin Inga etwa von gestohlenen Häkelanleitungen und einer zunehmenden Resignation im Umgang mit Amazon.
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