Wer ein Fire-TV-Gerät nutzt, dürfte bereits mit dem Amazon-Appstore in Berührung gekommen sein. Für Android wird dieser nun dicht gemacht. Amazon will künftig auf eigene Software setzen. Apropos eigene Software: Mit Alexa+ testet der Konzern eine kostenpflichtige Version seiner KI. Diese hat aber noch mit einigen Macken zu kämpfen. An der Entertainment-Front will Amazon indes am Hype um die Serie „Wednesday“ mitverdienen und bringt im Universum der Addams Family eine eigene Produktion in die Spur – die Amazon-News, kurz & knackig zusammengefasst.
Amazon Appstore: Tschüss, Android
Für seine eigenen Geräte setzt Amazon seit Jahren auf Android als Grundlage. Das soll sich künftig ändern, für das Fire-TV-Ökosystem bastelt der Konzern offenbar schon länger an einer eigenen Software. Die Verbindung zu Android wird sukzessive abgebaut. Bereits im Februar wurde bekannt, dass der Amazon-Appstore für Android im Laufe des Jahres eingestellt werden soll. Am 20. August ist es nun so weit.
Auf Fire TV und Fire Tablets bleibt der Appstore vorerst noch erhalten, auf allen anderen Geräten können Nutzer:innen ab dem 20. August aber keine Apps mehr über den Store herunterladen, so Smartdroid. Ob und wann Amazon sich komplett von Android verabschiedet, ist bislang unklar. Genauso wie die Frage, wie die Umstellung dann künftig für die Fire-TV-Geräte funktionieren wird. Nutzer:innen von Amazon-Geräten dürften über das Ende nicht traurig sein: Android war auf Amazon-Geräten seit jeher sehr veraltet und bot selten das schnellste Nutzererlebnis.
Alexa+: Noch viel Nachholbedarf
Bereits seit einer Weile testet Amazon eine neue Alexa-Version. Alexa+ soll kostenpflichtig werden (außer für Prime-Kund:innen) und natürlich viel mehr leisten als die aktuelle KI-Assistentin. Zunächst gab es nur wenige Menschen in den USA, die die neue Version testen durften, mittlerweile nimmt die Sache laut Mobiflip Fahrt auf. Begeisterung sei bislang aber kaum zu vernehmen. TechCrunch etwa moniert, dass die neue Alexa noch häufig Fehler mache und nicht sehr gründlich arbeite.
Die KI-Assistentin wisse manchmal gar nicht, was zu tun ist, oder höre Befehle nicht richtig. Da es sich um einen Betatest handelt, sollte man mit Kritik noch vorsichtig sein. Als kostenpflichtige und bessere Variante von Alexa taugt Alexa+ bislang aber offenbar noch nicht.
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