Amazon und Nike wollen die Verbreitung von Plagiaten über den Marktplatz des Verkaufsriesen einschränken. Deswegen nimmt der Sportartikelhersteller nun auch an einem speziellen Markenregistrierungsprogramm teil, mit dem gefälschte Waren leichter erkannt und mithilfe von Machine Learning gar nicht erst auf die Seite von Amazon landen sollen.

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Amazon wird fort zukünftig enger mit Nike zusammenarbeiten, um dadurch den Verkauf von gefälschten Produkten, die angeblich vom Sportartikelhersteller stammen sollen, einzudämmen. Deswegen werden Nike-Schuhe über ein spezielles Markenregistrierungsprogramm verkauft, berichtet Bloomberg auf Basis von Informationen eines Insiders, der mit dem Vorhaben vertraut sein soll. Dadurch gewinnt Nike mehr Kontrolle darüber, dass keine billigen Imitate über den Marktplatz von Amazon verkauft werden. Bisher wurde die Kooperation zwischen Amazon und Nike jedoch von keiner der beiden Parteien offiziell bestätigt.
Einer der Vorteile für Marken, die an diesem speziellen Programm teilnehmen, besteht darin, dass sie Produktfälschungen leichter an Amazon weitergeben können und sie daraufhin entfernt werden. Zusätzlich setzt Amazon Machine-Learning-Technologie ein, um dadurch bestmöglich zu verhindern, dass gefälschte Produkte überhaupt erst freigeschaltet werden. An dem speziellen Programm beteiligen sich mittlerweile mehr als 2.000 Marken. Dazu gehören beispielsweise Victoria’s Secret, Patagonia sowie Clorox.
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