Amazon-Chef und Bezos sollten persönlich Rede und Antwort stehen
Jetzt schießt der E-Commerce-Riese aber zurück, wie cnbc.com berichtet. Amazon wirft der Behörde vor, Gründer Bezos und den aktuellen Chef Andy Jassy zu belästigen. Die FTC hatte auch die beiden Top-Verantwortlichen zu einer Anhörung vorgeladen, Amazons Anwälte halten das aber für „grob unangemessen und übermäßig belastend“, weil die entsprechenden Informationen auch anders zur Verfügung stehen würden. Die Vorladung diene nur „der Belästigung von Amazons hochrangigen Führungskräften und der Störung des Geschäftsbetriebs“. Die FTC hat diese Vorwürfe nicht weiter kommentiert. Die neue FTC-Chefin Lina Khan gilt als ausgesprochene Amazon-Gegnerin.
Amazon selbst sagt, dass es seit über einem Jahr mit der FTC zusammenarbeite und unter anderem rund 37.000 Seiten an Dokumenten zur Verfügung gestellt habe.
Amazons Auseinandersetzungen mit verschiedenen wichtigen politischen Organen und hochrangigen Personen sorgen immer wieder für Zündstoff: Jeff Bezos wurde unter anderem vorgeworfen, den US-Kongress belogen zu haben, zuletzt zoffte sich der Gründer sogar mit US-Präsident Joe Biden.
Insgesamt weht dem Konzern in jüngster Zeit ein schärferer Wind entgegen: Sowohl in den USA, der EU als auch in Deutschland ermitteln verschiedene Institutionen wegen unterschiedlicher Kritikpunkte gegen die E-Commerce-Großmacht.
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