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Amazon: Jeff Bezos tadelt US-Präsidenten Joe Biden

Veröffentlicht: 16.05.2022
imgAktualisierung: 16.05.2022
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 3 Min.
16.05.2022
img 16.05.2022
ca. 3 Min.
Amazon-Gründer Jeff Bezos
DFree / Shutterstock.com
Kleiner Zoff bei Twitter: Auf dem Portal ist Amazon-Gründer Jeff Bezos mit dem Präsidenten der USA zusammengestoßen. Es ging um Steuern.


Am Wochenende wurde der Kurznachrichtendienst Twitter Schauort eines kleinen Scharmützels zwischen Ex-Amazon-Chef Jeff Bezos und dem POTUS.

Twitter ist nicht nur soziales Netzwerk und Informationsportal, sondern immer wieder auch Austragungsort verbaler Gefechte zwischen Prominenten. In der Vergangenheit gab es dort beispielsweise kleinere Zankereien zwischen Amazon-Gründer Jeff Bezos und Tesla-Chef Elon Musk oder dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump (bevor dieser gesperrt wurde).

Und auch am Wochenende ist Bezos dort mit einem Top-A-Promi angeeckt: und zwar mit keinem Geringeren als dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, Joe Binden. Dieser hatte sich nach Angaben der FAZ via Twitter zur aktuell hohen Inflation in den USA geäußert und einen Vorschlag für entsprechende Gegenmaßnahmen veröffentlicht: „Ihr wollt die Inflation senken? Dann sollten wir dafür sorgen, dass die reichsten Unternehmen ihren gerechten Anteil zahlen“, schrieb er.

Bezos wirft Biden Irreführung vor

Bezos selbst meldete sich daraufhin zu Wort und warf Biden vor, die Themen irreführend miteinander zu verknüpfen: „Die Erhöhung der Unternehmenssteuern kann man diskutieren. Die Eindämmung der Inflation sollte unbedingt diskutiert werden. Beides in einen Topf zu werfen, ist nur ein Ablenkungsmanöver“, heißt es in seiner Twitter-Antwort.

Darüber hinaus stufte er den Beitrag Bidens derart kritisch ein, dass er empfahl, dass sich das „Disinformation Board“ mit dem Tweet des Präsidenten befassen solle. Dieses Board ist eine neu geschaffene Instanz des amerikanischen Heimatschutzministeriums, dessen Aufgabe es ist, die nationale Sicherheit zu schützen und gegen Fehl- und Desinformationen vorzugehen. 

Weitere Themen:

Grundsätzlich wurde Amazon in der Vergangenheit immer wieder vorgeworfen, steuerlich legale Schlupflöcher zu nutzen, um Abgaben einzusparen. Vielen Staaten gehen dadurch immense Steuereinnahmen verloren. Die allgemeine Forderung lautet daher, dass globale Konzerne wie Amazon genau dort Steuern zahlen, wo sie Umsätze generieren.

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Veröffentlicht: 16.05.2022
img Letzte Aktualisierung: 16.05.2022
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Karsten Moeller
17.05.2022

Antworten

Ich wusste auch nicht wie höhere Unternehmensste uern die Inflation eindämmen könnten, da gibt's wenn überhaupt nur einen marginalen Zusammenhang.