Auf Superreiche wie Amazon-Gründer Jeff Bezos oder Tesla-Chef Elon Musk könnten künftig deutlich höhere Steuerforderungen zukommen.
Immer wieder wurde in der Vergangenheit die Besteuerung von Reichen als viel zu niedrig kritisiert. Der US-amerikanischen Regierung entgehen beispielsweise jedes Jahr hohe Einnahmen, weil Superreiche zahlreiche Schlupflöcher im Steuersystem der USA ausnutzen und dadurch viele Millionen an Abgaben einsparen können.
Auch konkrete Zahlen belegen das Problem: 8,2 Prozent – das ist laut einer Studie der US-Regierung der durchschnittliche Steuersatz, den 400 Milliardärs-Haushalte in einem Zeitraum zwischen 2010 und 2018 auf ihr Einkommen gezahlt haben. Der Wert lag damit häufig deutlich unter jenem Steuersatz, den viele US-Haushalte zahlen mussten. Doch dies soll sich bald ändern.
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