Bezos soll Amazon dennoch erhalten bleiben
Komplett aus dem Amazon-Universum zurückziehen will sich Jeff Bezos offenbar aber nicht: So soll er künftig in der Rolle des Geschäftsführenden Vorsitzenden des Verwaltungsrats innerhalb des Konzerns verbleiben und somit also die Führung des Aufsichtsgremiums übernehmen. Überdies scheint der 57-Jährige von einem angenehmen, stillen Rentner-Dasein nichts wissen zu wollen: „Ich hatte noch nie mehr Energie. Es geht hier nicht darum, in Rente zu gehen“, habe er in einer Nachricht an seine Belegschaft kommentiert.
Stattdessen wird er sich wohl in Zukunft verstärkt den zahlreichen Initiativen und Projekten widmen, für die bisher weniger Zeit und Energie zur Verfügung standen. Zu nennen sind an dieser Stelle etwa sein Raumfahrtunternehmen Blue Origin, mit dem er in direkter Konkurrenz zu Elon Musks SpaceX steht. Außerdem ist da noch die „Washington Post“, eine Zeitung, die er 2013 übernommen hatte. Auch Wohltätigkeitsorganisationen zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit und Armut („Day One Fund“), der Kampf gegen den Klimawandel mithilfe seines „Earth Funds“ und „andere Leidenschaften“ könnten nun einen breiteren Platz in Jeff Bezos’ Alltag einnehmen. „So sehr ich noch immer stepptanzend ins Büro komme, freue ich mich über diesen Wechsel“, habe er weiter gesagt.
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