Amazon hat das Aus für seinen Multiplayer-Shooter „Crucible“ eingeleitet. Dabei hatte die Branche einen Einstieg des Online-Riesen in das Gaming-Segment durchaus gefürchtet.
Als vor einiger Zeit bekannt wurde, dass Amazon mit „Crucible“ einen hauseigenen Shooter herausbringen und damit erstmals einen Vorstoß in die Gaming-Branche wagen wolle, hat dies für Schlagzeilen gesorgt. Ein Multi-Milliarden-Unternehmen wie der US-Gigant hat schließlich nicht nur die nötigen Ressourcen, sondern zugleich auch tiefe Einblicke in die Kundenwünsche, sodass man durchaus Großes erwarten – und fürchten – durfte.
Hinzu kommt der Fakt, dass es eine erkleckliche Zahl erfolgreicher Spiele gibt, von denen Gaming-Neulinge wie Amazon profitieren und grundsätzlich vielversprechende Ansätze entlehnen können. Zu nennen wären hier etwa Games wie „Call of Duty“, „League of Legends“, „Dota 2“, „Overwatch“ oder „Fortnite“. Doch wie sich nun schlussendlich zeigt, ist Amazon trotz eines chancenreichen Ausgangspunktes gescheitert. Das Unternehmen wird seinen Multiplayer-Shooter „Crucible“ komplett einstellen.
Kommentar schreiben