Wenn es nach Amazon geht, soll Twitch zumindest regional ein bisschen weiter in die Musikecke verlagert werden.
Als Amazon im Jahr 2014 eine satte Milliarde hinlegte, um die Streaming-Plattform Twitch zu übernehmen, war das Interesse an dieser Entwicklung enorm. Gamern bietet das Portal die Möglichkeit, hier live ihren digitalen Abenteuern in Spielen wie „Call of Duty“, „Fortnite“ oder „Minecraft“ nachzugehen und dies für Zuschauer zu streamen. Doch das Potenzial von Twitch ist noch um einiges größer: Im Rahmen der Übernahme wurde beispielsweise gemunkelt, dass Amazon mit dem Portal eine mögliche Konkurrenzplattform zu Googles YouTube aufbauen will.
In den vergangenen Jahren ist die Bandbreite an Inhalten auch breiter geworden, sodass die Streams nicht mehr immer nur einen zwingenden Bezug zu Videospielen haben, sondern auch in die musikalische, künstlerische oder popkulturelle Richtung gehen. Und genau diese Entwicklung hin zu einem breiteren Angebot auch an Nicht-Gaming-Inhalten will Amazon nun offenbar weiter vorantreiben.
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