Das steckt hinter Amazons Go-Strategie
Neben dem perspektivischen finanziellen Gewinn bietet die mögliche Ausweitung von Go noch weitere Vorteile: Der Online-Riese baut auch sein stationäres Reich weiter aus – ohne dafür eigene Filialen schaffen zu müssen. Unklar ist allerdings, wie die technologische Aufrüstung der Läden mit dem kassenlosen Go-Prinzip inklusive Sensoren und Kameras zu Buche schlägt. Denn schon Amazons eigene Go-Pilotfilialen sollen rund drei Millionen US-Dollar gekostet haben. Doch Amazon würde mit einer solchen Kooperation außerdem weitere Firmen an sich binden und könnte diesen auch weitere eigene Dienste wie die Amazon Web Services, verantwortlich für das boomende Cloud-Geschäft, schmackhaft machen.
Weder Amazon noch die Unternehmen wollten den Bericht und die Vermutungen kommentieren. Amazon betreibt bisher 16 eigene Go-Läden in New York, Chicago, San Francisco und Seattle.
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