In Berlin hat Amazon feierlich einen Pop-up-Store rund um das Thema Weihnachten eröffnet. Kunden können dort ihre Weihnachtsgeschenke finden, allerdings nicht kaufen. Vor allem auf Marken und eine hochwertige Präsentation wird Wert gelegt.
Es ist, als hätte Amazon sogar das Wetter unter Kontrolle: Etwa eine Stunde, bevor der US-Gigant die Pforten zu seinem ersten weihnachtlichen Pop-up-Store in Deutschland für die Vertreter der Presse öffnete, verwandelte sich das triste, kalte Novembergrau in einen leisen winterlichen Schnee. Man mag es für reines Glück halten, doch wenn man sich die Erfolgsgeschichte von Amazon mal anschaut, könnte man zu dem trügerischen Schluss gelangen, dass dem Konzern einfach alles gelingt, was er zwischen die Finger bekommt.
Wie dem auch sei: Während die ersten Flöckchen des Jahres fielen und Amazon neugierigen Branchenvertretern einen Blick in die wohlgeschmückten Hallen des kurzzeitigen, hauseigenen Weihnachtsshops gewährte, dürfte den Anwesenden (mal wieder) eines bewusst geworden sein: Amazon macht keine halben Sachen.

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