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Bessere Produktseiten ohne Zusatzkosten: Amazon gibt Premium A+ Content frei

Veröffentlicht: 17.06.2026
imgAktualisierung: 17.06.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
17.06.2026
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ca. 2 Min.
Amazon Seller App
dennizn / Depositphotos.com
Amazon macht Premium A+ Content für alle markenregistrierten Verkäufer zugänglich – ohne Umsatzhürde oder Warteliste.


Amazon hat die Zugangsbeschränkungen für Premium A+ Content aufgehoben. Bislang war das erweiterte Listing-Format Händler:innen mit einem Jahresumsatz von mindestens fünf Millionen US-Dollar oder einer ausdrücklichen Einladung vorbehalten. Seit Ende Mai 2026 ist die Funktion standardmäßig für alle im Amazon Brand Registry eingetragenen Händler:innen im Seller Central freigeschaltet – ohne gesonderten Antrag oder Qualifizierungsprozess.

Was steckt hinter dem Update?

Die Änderung wurde erstmals am 18. Mai 2026 berichtet und durch Seller-Central-Benachrichtigungen am 21. Mai bestätigt. Gleichzeitig führt Amazon ein neues Quality-Score-System ein, das A+-Module nach Vollständigkeit, Bildqualität und Modulvielfalt bewertet.

Mit dem Update erhalten markenregistrierte Händler:innen Zugang zu erweiterten Inhaltsformaten, die bisher exklusiv waren. Dazu gehören Video-Karussells, Hotspot-Bilder, erweiterte Vergleichstabellen sowie Full-Width-Banner und Hero-Images.

Was bedeutet das für Händler:innen?

Für Marken, die bisher lediglich Standard-A+-Content nutzen konnten, verkürzt sich damit der Weg zu visuell reichhaltigeren Produktseiten erheblich. Laut Angaben Amazons soll Premium A+ Content den Umsatz um bis zu 20 Prozent steigern können. Externe Analysen berichten zudem, dass 80 Prozent der Marken nach Aktivierung des Features eine messbare Umsatzsteigerung verzeichnen, während 60 Prozent Conversion-Rate-Verbesserungen zwischen 20 und 1.000 Prozent innerhalb von 30 Tagen melden – diese Zahlen stammen jedoch aus Unternehmensangaben und sind unabhängig nicht verifiziert, so My Amazon Guy.

Praktisch relevant ist die Neuerung besonders mit Blick auf den Prime Day Ende Juni: Händler:innen haben nun weniger Zeit als üblich, ihre Listings auf die neuen Qualitätsstandards umzustellen. Amazon empfiehlt, zunächst Traffic-starke ASINs zu priorisieren und vorhandene Assets entsprechend der neuen Quality-Score-Kriterien anzupassen.

Mehr Zugang, aber auch mehr Wettbewerb

Die breitere Verfügbarkeit des Features bedeutet, dass sich der Wettbewerb künftig weniger am Zugang als an der Ausführungsqualität entscheiden wird. Wer hochwertige Inhalte schneller implementiert, könnte sich in der Suchdarstellung und bei der Conversion gegenüber Wettbewerbern abheben. Das Update dürfte den Druck auf alle Marktteilnehmer erhöhen, ihre Produktseiten konsequenter zu optimieren.

Veröffentlicht: 17.06.2026
img Letzte Aktualisierung: 17.06.2026
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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