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Offiziell: Amazon verlegt Prime Day 2026 in den Juni

Veröffentlicht: 04.05.2026
imgAktualisierung: 04.05.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
04.05.2026
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ca. 2 Min.
Prime-Day-Promo-Bild
dennizn / Depositphotos.com
Amazon verlegt den Prime Day 2026 vom dritten Quartal in den Juni – und meldet zugleich starke Quartalszahlen.


Amazon hat bestätigt, dass der Prime Day in diesem Jahr in den meisten Ländern bereits im Juni stattfinden wird – und damit rund einen Monat früher als zuletzt. Das gab CEO Andy Jassy bei einem Analystengespräch Ende April bekannt. Entsprechende Gerüchte gab es bereits im März. Bislang fand das Verkaufsevent traditionell im Juli statt.

Zeitgleich veröffentlichte Amazon seine Zahlen für das erste Quartal 2026. Die Online-Shop-Umsätze stiegen im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf rund 64,3 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz mit Drittanbieter-Services legte um 14 Prozent auf 41,6 Milliarden Dollar zu, das Abonnementgeschäft – darunter Prime-Mitgliedschaften – wuchs um 15 Prozent auf 13,4 Milliarden Dollar. Der Konzerngewinn stieg insgesamt um 77 Prozent auf 30,3 Milliarden Dollar, maßgeblich getrieben durch das Cloud-Geschäft AWS, das ein Umsatzplus von 28 Prozent verzeichnete.

Vorverlagerung mit strategischem Kalkül

Für das zweite Quartal erwartet Amazon einen Gesamtumsatz zwischen 194 und 199 Milliarden Dollar – ein Wachstum von 16 bis 19 Prozent. Diese Prognose beinhaltet bereits den früheren Prime Day. Analysten zufolge könnte die Vorverlagerung Amazon dabei helfen, die hohen Kosten für den Start des Satelliten-Internetdienstes Leo teilweise zu kompensieren.

Für Händler auf dem Marktplatz bedeutet der frühere Prime Day vor allem eines: Die Vorbereitungszeit für Aktionen und Lageraufbau verkürzt sich. Wer am Event teilnehmen will, sollte die Planungen entsprechend vorziehen.

Preisdruck und KI-Engagement

Jassy betonte außerdem, Amazon bleibe beim Thema Preisgestaltung wettbewerbsfähig: Das durchschnittliche Preisniveau auf der Plattform sei im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. Für Online-Händler, die Amazon als Vertriebskanal nutzen, ist das ein Signal für anhaltenden Preisdruck.

Veröffentlicht: 04.05.2026
img Letzte Aktualisierung: 04.05.2026
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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cf
05.05.2026

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Ich schätze dann berichtet ihr in den kommenden Wochen, dass DHL seine "Sonderzuschlag auf den Sonderzuschlag-Zeiten" bald auch aus irgendwelchen Fadenscheinigen Gründen genau auf diesen Zeitraum verlegt.... Wetten? :-)