Die Uhr tickt: Viele Händlerinnen und Händler, aber auch Marktplätze, Plattformen und Logistiker dürften sich derzeit intensiv auf das anstehende Weihnachtsgeschäft vorbereiten. Aspekte wie die Warenverfügbarkeit und die Verteilung von Lagerbeständen stehen dabei ebenso im Fokus wie die Planung von Aktionen, die Einstellung saisonaler Fachkräfte oder die Einstimmung des Kundenservices.
In diesem Kontext ergreift auch Amazon die Gelegenheit, seine Marktplatz-Seller auf wichtige Fristen hinzuweisen: Wer seine Waren in den Logistikzentren des Konzerns lagert und von dort verschicken lässt, sollte die Fristen dringend einhalten, um Einbußen zu vermeiden.
Diese Fristen gelten
Der Lagerbestand von FBA-Händlerinnen und -Händlern muss demzufolge fristgerecht in den Zentren von Amazon eingehen, damit die entsprechenden Produkte zu den Shopping-Aktionen auch garantiert das Prime-Logo erhalten. Die Fristen sind:
- 19. September 2025 – für das Shopping-Event im Oktober
- 30. Oktober 2025 – für die Aktionen rund um den Black Friday und Cyber Monday
„Im September und Oktober konzentrieren wir uns darauf, Ihren Lagerbestand zu empfangen und in der Nähe der Kunden zu positionieren“, erklärt der Konzern in einer Meldung an seine Marktplatzpartner. Zugleich bedeutet das aber auch, dass Amazon in der restlichen Zeit des Jahres – nämlich rund um die Shopping-Hochphase im November und Dezember – die Annahme von Waren nicht mehr priorisiert.
Stattdessen steht dann die Abwicklung von Kundenbestellungen ganz oben auf der Prio-Liste. Dies hat zugleich zur Folge, dass es mit Blick auf die hohen Lagerbestände in den Zentren zu längeren Empfangszeiten kommen kann. Dies sei insbesondere auch bei den Palettensendungen möglich.
Achtung, Verzögerungen einplanen!
Wichtig zu beachten ist, dass Amazon offenbar davon ausgeht, dass es beim Warenversand an die Logistikzentren zu Verzögerungen kommen könnte. Händlerinnen und Händler sind in diesem Rahmen aufgerufen, ihre „Lieferzeitfenster im Workflow ,An Amazon senden‘“ zu aktualisieren – und zwar „bevor das Zeitfenster beginnt“. Dieser Schritt soll Verzögerungen beim Wareneingang reduzieren.
Auch die monatlichen Kapazitätsbeschränkungen für den Versand durch Amazon sollten im Blick behalten und der notwendige Platz bei Bedarf über den Kapazitätsmanager angepasst werden.
Artikelbild: http://www.depositphotos.com
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