Support & Hilfe
Newsletter Bei uns werben

Fristen und Preise: Das müssen Amazon-Händler in der Weihnachtszeit beachten

Veröffentlicht: 21.08.2025
imgAktualisierung: 21.08.2025
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 3 Min.
21.08.2025
img 21.08.2025
ca. 3 Min.
Amazonpaket mit Zweig und Kugel
Erstelle mit Dall-E
Um gut gerüstet für die bevorstehende Feiertagesaison zu sein, müssen Händler beim „Versand durch Amazon“ einiges beachten.


Die Feiertage zählen für Verkäufer auf Amazon zu den wichtigsten Umsatztreibern des Jahres. Um das Potenzial von Events wie Black Friday, Cyber Monday und Weihnachten auszuschöpfen, stellt Amazon im aktuellen Playbook Tipps und Hilfestellungen bereit, die beim „Versand durch Amazon“ in der Weihnachtszeit beachtet werden sollten.

Lagerbestände und Versand rechtzeitig planen

Wer seine Produkte mit dem Prime-Logo verkaufen möchte, muss Lagerbestände frühzeitig an Amazons Logistikzentren senden. Besonders wichtig sind die Termine im August, September und Oktober, um für den Peak vorbereitet zu sein. Amazon empfiehlt:

  • Sendungen im August und September anliefern, um Bearbeitungsverzögerungen zu vermeiden.
  • Transport frühzeitig buchen, insbesondere wenn internationale Lieferketten oder Zollprozesse involviert sind.
  • Sendungsverfolgung korrekt angeben – nur so kann Amazon Lagerbestand rechtzeitig einplanen.
  • Verpackungs- und Versandrichtlinien strikt einhalten: Fehlerhafte oder unvollständige Angaben führen zu Verzögerungen und zusätzlichen Gebühren.

Händler sollten zudem die Tools Kapazitätsüberwachung und Kapazitätsmanager nutzen, um Engpässe früh zu erkennen und bei Bedarf zusätzliche Lagerflächen anzufordern. Wer auf Lagerhaltung und Vertrieb von Amazon setzt, kann Bestände flexibler verteilen und schneller auffüllen.

An folgenden Terminen muss der Lagerbestand für den Versand durch Amazon für die Black-Friday- und Cyber-Monday-Woche in den Logistikzentren eintreffen:

  • 1. August: Verfügbare Kapazitäten für November in der Kapazitätsüberwachung verfügbar
  • 9. Oktober: Sendungen mit Lagerhaltung und Vertrieb von Amazon
  • 20. Oktober: Sendungen mit Versand durch Amazon und minimaler Sendungsaufteilung
  • 30. Oktober: Sendungen mit Versand durch Amazon und von Amazon optimierter Sendungsaufteilung

Kosten und Gebühren im Blick behalten

Während des Verkaufspeaks vom 15. Oktober 2025 bis 14. Januar 2026 gelten spezielle Versandgebühren. Diese entsprechen weitgehend denen des Vorjahres, können aber je nach Größe und Gewicht variieren. Über den Einnahmenrechner und die Gebührenvorschau lassen sich die Kosten für Versand durch Amazon, Remote Fulfillment, Multi-Channel-Versand und „Kaufen mit Prime“ vergleichen. Händler sollten diese Tools aktiv nutzen, um ihre Margen zu sichern.

Detaillierte Preise gibt es außerdem auf diesen Hilfeseiten:

Werbeaktionen strategisch einsetzen

Neben der Warenverfügbarkeit spielt das Marketing während der Peak-Events eine zentrale Rolle. Amazon bietet mehrere Aktionsformate an, die Verkäufe gezielt steigern können:

Beste Angebote: Hohe Sichtbarkeit durch Platzierungen auf der Event-Seite, Mindest-Rabatt 15 Prozent, Pauschalgebühr 1.000 Dollar. Übermittlungen für die Black-Friday und Cyber-Monday-Woche sind noch bis zum 7. Oktober möglich

Blitzangebote: Zeitlich begrenzte Rabatte mit prominenter Platzierung, Mindest-Rabatt 20 Prozent, Gebühr 500 US-Dollar. Übermittlungen für die Prime Big Deal Days sind noch bis zum 12. September möglich. Übermittlungen für die Black-Friday und Cyber-Monday-Woche sind noch bis zum 28. Oktober möglich.

Exklusive Prime-Rabatte: Ab 15 Prozent Nachlass, Gebühren zwischen 100 und 245 USD je nach Event. Übermittlungen für die Black-Friday- und Cyber-Monday-Woche sind ab dem 10. September möglich.

Coupons: Flexible Rabattaktionen ab 5 Prozent, günstiger Einstieg mit 5 Dollar Pauschalgebühr plus Umsatzanteil.

Händler sollten frühzeitig prüfen, welche Aktionsarten zu ihren Produkten passen, und Fristen für die Einreichung im Seller Central einhalten. Besonders Produkte mit seltenen Rabatten oder hoher Nachfrage profitieren von Event-spezifischem Marketing.

Checkliste für Händler: Erfolgreich durch den Verkaufspeak 2025 mit „Versand durch Amazon“

Lagerbestand & Versand

  • Sendungen im August/September anliefern, um Verzögerungen zu vermeiden
  • Transport frühzeitig buchen (inkl. Zoll und internationale Logistik beachten)
  • Sendungsverfolgung vollständig angeben (Transportdienst, Lieferzeitfenster, Trackingnummer)
  • Verpackungs- und Versandrichtlinien einhalten, sonst drohen Verzögerungen & Gebühren. Kapazitätsüberwachung und Kapazitätsmanager nutzen, um Lagerflächen zu sichern
  • Option: Lagerhaltung & Vertrieb von Amazon für flexible Bestandsauffüllung einsetzen

Werbeaktionen planen

  • „Beste Angebote“: ab 15 Prozent Rabatt, 1.000 USD Gebühr, hohe Sichtbarkeit
  • „Blitzangebote“: ab 20 Prozent Rabatt, 500 USD Gebühr, zeitlich limitiert
  • „Prime-Exklusive Rabatte“: ab 15 Prozent Rabatt, Gebühren je nach Event 100–245 USD
  • „Coupons“: ab 5 Prozent Rabatt, 5 USD Gebühr + Umsatzanteil
  • Fristen in Seller Central einhalten (Prime Big Deal Days & Black Friday / Cyber Monday)

Kosten & Gebühren

  • Peak-Gebühren gelten vom 15. Okt. 2025 – 14. Jan. 2026
  • Kosten mit Einnahmenrechner & Gebührenvorschau vergleichen
  • Versandarten strategisch wählen (FBA, Multi-Channel, Remote Fulfillment, Kaufen mit Prime)

Lagerbestand überwachen

  • Nachfrageprognosen (bis zu 40 Wochen) für Planung nutzen
  • Mindestreichweite: 4–6 Wochen vor Events
  • Nach Events: mind. 28 Tage Bestand sichern
  • Regelmäßig Seller-Central-Empfehlungen prüfen
  • Automatische Bestandsergänzung über Amazon-Services erwägen

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 21.08.2025
img Letzte Aktualisierung: 21.08.2025
Lesezeit: ca. 3 Min.
Artikel weiterempfehlen
Corinna Flemming

Corinna Flemming

KOMMENTARE
1 Kommentare
Kommentar schreiben

KI
27.08.2025

Antworten

Meinung: Peak-Gebühren gelten vom 15. Okt. 2025 – 14. Jan. 2026 sind eine schöne erfundene Einnahmequelle für Amazon, DHL und wie die nicht so alle heißen! Wir werden unsere Preise natürlich auch anheben da bei uns im Unternehmen auch der Peak Zuschlag eingeführt wird! An den zusätzlichen Verkäufen im Weihnachtsgeschäft vierdienen auch wir natürlich nichts ohne diesen scheinheiligen Zuschlag!! Das ist doch toll! Ich denke alle stationären Geschäfte sollten den Peak Zuschlag einführen. Das Personal arbeitet doch auch! Es ist alles so schön und macht richtig Spaß zu sehen wie der große Konzern Amazon mit seiner Marktmacht die Preise und Gebühren hoch treibt um sich die Taschen noch voller zu machen ohne Gegenleistung!!!