War das Anbiedern Amazons an US-Präsident Donald Trump etwa doch zu vorschnell? Bei kaum einem Konzern lassen sich die desaströsen Auswirkungen von Trumps Zollpolitik auf die eigene Wirtschaft derzeit so gut beobachten wie bei Amazon. Chinesische Händler:innen verlassen den Marktplatz in Scharen, weil die Strafzölle gegen China einen wirtschaftlichen Handel in den USA nicht mehr erlauben. Und nun trifft es auch den Konzern selbst – wiederum in Verbindung mit den Fantasiezöllen auf chinesische Importe.
Mit Amazon Haul wollte der Marktplatz eine Alternative zu Temu an den Start bringen und den chinesischen Konkurrenten mit den eigenen Waffen schlagen: Billigware wird direkt aus den Werken in Fernost in die USA zur Kundschaft geschickt. Der Versand dauert etwas länger, dafür kostet nichts über 20 Dollar. Wie erfolgreich Amazon damit bislang ist, ist unklar. Klar ist aber, dass Amazon seine Billigsparte schon jetzt komplett umbauen muss – und wohl langfristig nicht mehr als günstige Alternative anpreisen kann.
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