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Amazon verschärft Pan-EU-FBA-Regeln

Veröffentlicht: 01.09.2026
imgAktualisierung: 01.09.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
01.09.2026
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ca. 2 Min.
Amazon-Paket
dennizn / Depositphotos.com
Ab 3. September müssen Pan-EU-FBA-Händler ihre Produkte auch auf Amazon.nl anbieten. Belgien folgt 2027.


Amazon zieht die Anforderungen für sein Pan-European-FBA-Programm weiter an. Wer das Fulfillment-Programm nutzen will, muss künftig auch auf dem niederländischen Marktplatz präsent sein – eine ähnliche Regel für Belgien folgt in gut einem halben Jahr.

Bislang mussten Händler:innen, die Pan-European FBA nutzen, ihre Produkte in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien anbieten. Seit Mitte 2025 galt diese Pflicht für neu hinzugefügte Artikel bereits auch für Amazon.nl. Ab dem 3. September wird die Regel verschärft: Dann müssen Händler:innen sämtliche Produkte – auch bereits bestehende – auch auf dem niederländischen Marktplatz listen, um Pan-EU-FBA weiter nutzen zu können, so ecommercenews.

Für Belgien greift die Pflicht später und in abgeschwächter Form: Ab dem 26. Februar 2027 benötigen Händler:innen bei der Neuanmeldung von Produkten für Pan-EU-FBA ein aktives Angebot auf Amazon.com.be. Für den Bestand gilt diese Vorgabe bislang nicht.

Vorteile und Ausnahmen

Das Unternehmen begründet die Änderung mit Chancen für internationale Verkäufer. Im Seller Central wirbt Amazon damit, Händler:innen könnten so „Tausende neue Kunden erreichen, den FBA-Umsatz steigern und bei den Versandkosten sparen“. 

Nicht alle Produkte sind betroffen: Existiert für einen Artikel noch keine Produktdetailseite auf Amazon.nl oder Amazon.com.be, greift die Listing-Pflicht nicht. Händler:innen müssen in diesem Fall keine eigene Produktseite anlegen, um die Vorgabe zu erfüllen.

Amazon und Bol in den Benelux-Ländern

Amazon ist seit März 2020 in den Niederlanden und seit Oktober 2022 in Belgien aktiv und investiert dort massiv, um Marktanteile vom lokalen Platzhirsch Bol zu gewinnen – derzeit ist Amazon in beiden Ländern die Nummer zwei hinter dem niederländischen Anbieter. Bol wiederum reagiert auf den Wettbewerbsdruck, indem es sein Sortiment durch internationale Verkaufspartner erweitert, mittlerweile auch durch Händler von außerhalb der EU.

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Artikelbild: https://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 01.09.2026
img Letzte Aktualisierung: 01.09.2026
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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