Amazon hat die zentralen Eckdaten für die Verkaufssaison im vierten Quartal 2026 veröffentlicht. Wie im Vorjahr eröffnen die Prime Big Deal Days die Saison, gefolgt von der Black-Friday-Woche. Für Händler:innen auf dem Marktplatz sind vor allem die Fristen für Angebote, die Gebühren für Werbeaktionen sowie die Termine für Wareneingänge relevant.
Fristen für Angebote
Angebote können ab sofort eingereicht werden. Für die Prime Big Deal Days endet die Frist am 23. September, für die Black-Friday-Woche am 18. November. Wer früh einreicht, soll vom Rabatt für frühe Übermittlung profitieren: Bei Einreichung bis zum 5. August (Prime Big Deal Days) beziehungsweise 5. September (Black-Friday-Woche) reduziert sich die Vorabgebühr für die Werbeaktion um 30 Prozent, so Amazon.
Gebühren für Werbeaktionen
Die Teilnahmebedingungen entsprechen weitgehend denen am Prime Day. Neu ist, dass für exklusive Prime-Rabatte künftig eine Mindestproduktbewertung von 3,5 gilt. Die Gebühren unterscheiden sich je nach Land: In Deutschland fällt eine Vorabgebühr von 16 Euro pro Werbeaktion an, zuzüglich einer variablen Gebühr von 0,75 Prozent des Aktionsumsatzes, gedeckelt auf 1.000 Euro.
Versandgebühren zum Weihnachts-Peak
Zwischen dem 15. Oktober 2026 und dem 14. Januar 2027 greift erneut eine zusätzliche Versandgebühr für ausgewählte Bestellungen mit Versand durch Amazon. In Deutschland liegt die durchschnittliche Gebühr bei 0,27 Euro pro Artikel für kleine und Standardpakete. Nicht betroffen sind Artikel in Übergröße, niedrigpreisige Fulfillment-Artikel und Lieferungen in andere EU-Länder. Zusätzlich fällt weiterhin ein Zuschlag von 1,5 Prozent für Kraftstoff und Logistik an. Händler können die Kosten vorab im Einnahmenrechner sowie im Bericht zur Gebührenvorschau für Versand durch Amazon prüfen.
Wareneingang und Kapazitäten
Damit Produkte für das Prime-Logo bei den Aktionen berücksichtigt werden, muss der Bestand rechtzeitig in den europäischen Logistikzentren eintreffen: bis zum 9. September für die Prime Big Deal Days und bis zum 21. Oktober für die Black-Friday-Woche. Amazon weist zudem darauf hin, dass die Logistikzentren im September und Oktober vorrangig Wareneingänge bearbeiten, bevor der Fokus im November und Dezember auf die Auslieferung von Kundenbestellungen wechselt. Wer im Jahresendgeschäft mit höherem Volumen rechnet, kann über den Kapazitätsmanager zusätzlichen Lagerplatz beantragen.
Wer noch tiefer einsteigen will: Händlerbund SellerDay in Leipzig
Wer die Q4-Saison strategisch angehen will, findet dafür auch offline Gelegenheit: Am 29. Oktober 2026 – mitten in der Vorbereitungsphase für die Black-Friday-Woche – veranstaltet der Händlerbund im Congress Center Leipzig den Händlerbund SellerDay. Auf dem Programm stehen unter anderem Vorträge zur Marktplatz-Optimierung bei Amazon, zum Einsatz von KI im Handelsalltag sowie zu aktuellen Marketing-Strategien. Für Amazon-Händler:innen, die kurz vor der heißen Phase noch praxisnahe Tipps zu Werbeaktionen, Ads oder Sponsored-Brands-Kampagnen suchen, passt das Event zeitlich perfekt in die Vorbereitung.
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Artikelbild: https://www.depositphotos.com
Christoph Pech
Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.
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