Warum schickt Amazon Kunden in fremde Shops?
Es drängt sich die Frage auf, warum Amazon den Schritt geht und zahlungswillige Kundinnen und Kunden einfach in fremde Shops schickt. Die Antwort lässt Amazon-Manager Mehta in einem weiteren Statement anklingen: „Wir wissen, dass Kunden viele Möglichkeiten haben, wo sie einkaufen können, und wir freuen uns auf das Kundenfeedback zu dieser neuen Erfahrung“, wird er weiter zitiert.
Kurzum: Der harte Wettbewerb um Kundinnen und Kunden wurde gerade in den vergangenen Monaten durch Billigplattformen wie Temu oder Shein und deren radikale Preisstrategien stetig verschärft. Sie konnten sich Stück für Stück Marktanteile sichern. Und das dürfte auch einer der Gründe sein, weshalb Amazon diesen neuen Weg einschlägt.
Denn selbst, wenn Amazon ein Produkt nicht auf seinem Marktplatz anbieten kann, könnte der Konzern die Kundschaft stärker binden, weil er in der Lage ist, sie stets dorthin zu führen, wo die Wunschprodukte verfügbar sind. Das klingt zumindest der Idee zufolge nach echtem Kundenservice, der sich langfristig auszahlen könnte – und zwar selbst bei kurzfristiger Abwanderung.
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