Scharfe Kritik an Amazons Vorgehen
Viele Seller reagierten im Amazon-Forum mit Unmut auf die neuen Mails und Forderungen. Dabei gibt es gleich mehrere Kritikpunkte, die aufstoßen: So würden einige der angeschriebenen Seller beispielsweise gar keine genannten Markenprodukte verkaufen und seien somit gar nicht betroffen. „Wir verkaufen keine einzige der genannten Marken“, berichtet etwa ein Händler.
Eine mangelhafte Qualitätssicherung und Professionalität in der Kommunikation wird jedoch auch mit Blick auf die Vielzahl der verschickten Nachrichten herausgestellt: „Mittlerweile haben wir ebenfalls 7 Mails mit insgesamt 10,15 Markennennungen erhalten“, schreibt ein anderer. Nicht neu ist dabei die Kritik am Kundendienst von Amazon, der bei Fragen mit unkonkreten, teils unpassenden Antworten reagieren soll.
Viele Händler gar nicht betroffen
Am Ende der aktuellen Diskussion scheint ein Seller zumindest für einige Händlerinnen und Händler für Klarheit sorgen zu können: Amazon habe demnach in der Zwischenzeit eine weitere Mitteilung versendet, in der darauf hingewiesen wird, dass viele angeschriebene Unternehmen irrtümlich angemahnt wurden.
Darin heißt es: „Wenn Sie keine Produkte mit der in den Benachrichtigungen genannten Marke verkaufen, müssen Sie keine Dokumente bereitstellen und/oder Freischaltungsanträge stellen.“, so die Meldung.
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