Amazon gibt Händlern bessere Einsicht in Gebühren

Veröffentlicht: 22.07.2025
imgAktualisierung: 22.07.2025
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
22.07.2025
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Online-Handel: Amazon-Logo, daneben eine Tastatur und eine Maus
silver_wings / Depositphotos.com
Der Online-Marktplatz Amazon will Unklarheiten bei Gebühren ausmerzen. Im Mittelpunkt dieses Vorhabens steht eine neue Funktion für Seller.


Die Services rund um Amazons Marktplatz sind vielfältig – genau wie die Gebühren, die der Konzern seinen Händlerinnen und Händlern in Rechnung stellt. Nicht immer dürfte es den Sellern dabei leicht fallen, die teils komplexen Kosten für unterschiedliche Leistungen zu durchdringen.

Doch genau hier will Amazon Abhilfe schaffen und die Kosten für Unternehmen in Zukunft besser aufschlüsseln: Ziel ist es nach Unternehmensangaben, dass Händlerinnen und Händler „die Gebühren besser verstehen“, mit denen die Sellerkonten belastet werden, heißt es in einer offiziellen Nachricht an die Marktplatzpartner.

So will Amazon die Kosten aufschlüsseln

Die neue Funktion zur Gebührenaufstellung umfasst konkret folgende Kosten:

  • Abo-Gebühren
  • prozentuale Verkaufsgebühren
  • variable Abschlussgebühren
  • Gebühren, die für erfolgreich verkaufte Produkte anfallen
  • Bearbeitungsgebühren im Rahmen von Erstattungen
  • Gebühr für Kundenrücksendung
  • Gebühren im Zuge des Remissionsprozesses
  • Entsorgungskosten

Um Sellern noch mehr Transparenz zu bieten, werden für jede Gebührenart weitere Informationen zur Verfügung gestellt: So würden die Kosten nicht nur erklärt, sondern etwa auch relevante Attribute oder Variablen sowie die Berechnungsweise dargestellt. „Diese Details erklären zusammenfassend, warum Ihnen ein bestimmter Betrag berechnet wurde“, so Amazon weiter. In den kommenden Monaten sollen überdies auch Erläuterungen zu weiteren Gebührenarten ergänzt werden.

Um zu der Gebührenaufstellung zu kommen, müssen Seller die Transaktionsansicht der Übersichtsseite Zahlungen aufrufen und dort eine Transaktion auswählen und auf den anfallenden Gebührenbetrag klicken. Außerdem stellt Amazon eine Hilfeseite zur Gebührenaufstellung zur Verfügung.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 22.07.2025
img Letzte Aktualisierung: 22.07.2025
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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K.I
23.07.2025

Antworten

Meinung: das lässt tief blicken wenn in den immens vorsätzlich aufgeblähten Gebühren Dschungel ein kleines bisschen Licht gebracht wird. Wobei die sogenannten Hilfeseiten in der Vergangen komplett ohne Ausnahme schlecht und verwirrend waren. So macht ein Unternehmen das halt welchen ausschließlich auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist und über Lei... geht!!!