Amazon startet das Jahr 2026 mit einer guten Nachricht für Online-Händler:innen: Seit dem 5. Januar gelten auf dem Marktplatz in mehreren Kategorien geringere Verkaufsgebühren. Ursprünglich sollte die Senkung erst zum 1. Februar greifen. Besonders Artikel aus den Bereichen „Heimbedarf“, „Haustierprodukte“ sowie „Lebensmittel & Nahrungsergänzungsmittel“ profitieren von Reduzierungen um bis zu zehn Prozentpunkte.
FBA und Angebotsgebühren
Eine weitere Erleichterung betrifft die Gebührenstruktur für „Versand durch Amazon“: Für Produkte bis zu einem Preis von 20 Euro werden die Gebühren um durchschnittlich 0,45 Euro pro Einheit gesenkt. Diese Änderung soll insbesondere Händler:innen mit niedrigpreisigen Artikeln unterstützen.
Zudem setzt Amazon bei seinen Angebotsoptionen an: Die Obergrenze für variable Gebühren für „Beste Angebote“ und Blitzangebote liegt in Deutschland ab sofort bei 300 Euro.
Um nachzuvollziehen, wie sich diese Änderungen aufs Geschäft auswirken, können Händler:innen den Einnahmenrechner, den Bericht „Gebühren- und Wirtschaftlichkeitsvorschau“ sowie die neue Gewinnanalyse nutzen.
Gebührenänderungen zum 5. Januar 2026 in der Übersicht
- Senkung der Verkaufsgebühren in mehreren Kategorien
- Heimbedarf (neu): von 15 Prozent auf 8 Prozent für Artikel bis 20 Euro
- Haustierbekleidung & -futter: von 15 Prozent auf 5 Prozent für Artikel bis 10 Euro
- Lebensmittel & Feinkost sowie Vitamine, Mineralstoffe & Nahrungsergänzungsmittel (neu): von 8 Prozent auf 5 Prozent für Artikel bis 10 Euro
- „Versand durch Amazon“ (FBA):
- Ausweitung der Niedrigpreis-Gebühren auf Produkte bis 20 Euro
- Gebührensenkung im Durchschnitt um 0,45 Euro pro Einheit für neu berechtigte Produkte
- Angebotsgebühren (Promotionen):
- Obergrenzen für variable Gebühren in Deutschland auf 300 Euro gesenkt
Die weiteren angekündigten Gebührenanpassungen treten planmäßig am 1. Februar 2026 in Kraft.
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