Für Amazon-Seller ist der 30. September ein wichtiges Datum: An diesem Tag endet die aktuell geltende Ausnahme von der sogenannten DD+7-Auszahlungsrichtlinie. Viele Händler haben sich in den vergangenen Monaten an die Sonderregelung gewöhnt – und laufen nun Gefahr, die Umstellung zu verpassen. Ob Amazon die Frist noch einmal verlängert, ist derzeit völlig offen. Das Unternehmen hat sich bislang nicht dazu geäußert. Auch auf Nachfrage von Händlern kam keine Reaktion vom Konzern, wie Verkäufer im Sellerforum berichten.
Für Händler bedeutet das: Ab dem 1. Oktober 2025 könnte Amazon konsequent auf die neue Rücklagen-Richtlinie umstellen.
Was bedeutet DD+7 für Seller?
Die Regel „Delivery Date + 7“ (auf Deutsch: Lieferdatum +7) besagt, dass Guthaben aus Verkäufen nicht sofort zur Auszahlung bereit stehen, sondern erst sieben Tage nach bestätigter Lieferung auch tatsächlich ausgezahlt werden.
Beispiel: Ein Kunde bestellt am 1. Januar, erhält die Lieferung am 6. Januar – die Auszahlung wäre dann frühestens am 14. Januar möglich.
Amazon will mit dem Vorgehen sicherstellen, dass ausreichend Guthaben im Seller-Konto verbleibt, um Rückerstattungen, Garantieansprüche oder Rückbuchungen abzudecken. Nachdem das Unternehmen die neue Auszahlungsrichtlinie im Sommer 2023 angekündigt hatte, gab es allerdings massive Kritik von den Händlern. Der Marktplatz gewährte daraufhin mehrere Übergangsfristen. Die letzte läuft nun zum 30. September aus. Bislang gab es auch noch keine Informationen darüber, ob die Frist ein weiteres Mal verlängert wird oder nicht.
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