„Ungewöhnliche Anmeldeaktivitäten“ festgestellt
In der Angelegenheit wird ahnungslosen Amazon-Kund:innen ein akuter Handlungsbedarf eingeredet – wie es für viele Phishing-Maschen üblich ist. Wer will schon, dass das eigene Amazon-Konto, in dem in der Regel auch Zahlungsinformationen und persönliche Daten hinterlegt sind, womöglich durch Dritte gefährdet ist? Und so heißt es in der vermeintlichen Amazon-Benachrichtigung, dass man „ungewöhnliche Anmeldeaktivitäten“ in dem Benutzerkonto festgestellt wurden. Um nun die Sicherheit des Kontos gewährleisten zu können, wird man gebeten, das vorhandene Passwort zurückzusetzen.
Es folgt eine Drei-Schritte-Anleitung, um dies zu tun: In einem ersten Schritt soll eine Schaltfläche in der E-Mail mit der Aufschrift „Anmelden und Code anfordern“ betätigt werden, dadurch würde ein Code angefordert, mit dem man das Passwort zurücksetzen könne und anschließend soll man den Anweisungen folgen, „um den Vorgang zur Passwortzurücksetzung abzuschließen“. Ebenfalls besonders heimtückisch: In einem kleingedruckten Nachsatz wird so getan, als habe man selbst die Kontrolle über die Aktion. Dort steht: „Sollten Sie diese Aktion nicht selbst durchgeführt haben oder weitere Unterstützung benötigen, können Sie uns gerne kontaktieren“ – und es ist eine Kontaktmöglichkeit verlinkt.
Keinesfalls sollte man die Schaltfläche bedienen oder das Kontaktformular nutzen, warnt die Verbraucherschutzorganisation in ihrem Phishing-Radar.
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