Die Nutzung gendersensibler Sprache ist immer wieder Gegenstand von Debatten. Inwieweit darauf beispielsweise auf Amazons Marktplatz geachtet wird, wurde jetzt untersucht.
Wenn inklusive Sprache genutzt wird, kann dies unter anderem die Zielgruppenansprache verbessern. Werden Sätze im generischen Maskulinum formuliert, stellen sich die meisten Menschen Männer vor, wie unter anderem das Wissenschaftsportal Quarks mit Verweis auf entsprechende Studien zusammengefasst hat. Den Personenkreis potenzieller Kund:innen zu erweitern, könnte gerade im Handel durchaus interessant sein.
Wie es sich mit gendersensibler Sprache nun in der Praxis beim Online-Riesen Amazon in Deutschland verhält, hat jetzt die Amazon-Agentur Iconic Sales stichprobenartig untersucht. Dabei zeigt sich, dass sich das Konzept bislang nicht etabliert hat: Von insgesamt 37 Produktbeschreibungen, die zu gendernde Begriffe enthalten, wurde in sieben konsequent gegendert.
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Und nebenbei noch: Gendern bedeutet für mich nicht "Lehrerinnen und Lehrer", weil hier das gesetzlich anerkannte dritte Geschlecht fehlt, sondern "Lehrer*in" oder "Lehrkraft".
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Aber "wir" machen es uns selbst schwer. Hauptsache es wird gegendert (...) anstatt wirkliche Probleme in diesem Land anzupacken.
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Die Suche ist auch nicht kaputt oder muss geändert werden wie es hier suggeriert werden soll sondern sie arbeitet korrekt und ignoriert diejenigen die kein korrektes Deutsch liefern.
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