Die richtige Strategie für die Umsatzsteigerung bei Amazon ist schwierig zu erarbeiten. Oder? Roland Röttger erklärt im Interview, worauf es ankommt.
Händlerbund
Stellschrauben, um den Umsatz auf Amazon zu steigern, gibt es viele. Welche für jeden selbst relevant sind, ist nicht immer ganz leicht zu erfassen. Klar ist: Die Relevanz der eigenen Produkte ist mindestens so wichtig wie die Produktqualität und das Listing selbst. Und: Immer wichtiger wird auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz. Roland Röttger erklärt im Interview, worauf Händler:innen achten sollten.
Amazon Watchblog: Welche Bausteine sind wichtig, wenn ich bei Amazon meinen Umsatz steigern will?
Roland Röttger: Zunächst sollte geklärt werden, welches Umsatzziel angestrebt wird und was realistisch erreichbar ist. Dafür ist es ratsam, sich einen Überblick über das Umsatzvolumen des Produkts auf Amazon zu verschaffen und zu evaluieren, wo ich mich aktuell umsatztechnisch positioniere. Gibt es noch Spielraum nach oben oder bin ich mit meiner Zielgruppe bereits gut abgedeckt? Meiner Meinung nach sind die drei wesentlichen Hebel für eine Umsatzsteigerung:
- Erhöhte Relevanz und Sichtbarkeit (z. B. durch das Targetieren von komplementären Produkten)
- Preisanpassungen (Wenn das Produkt und das Listing überzeugen, wird der Kunde den Unterschied zwischen 41,90 € und 44,90 € kaum spüren.)
- Conversion-Optimierung (Erhöhe die Rate von Besuchern, die zu Käufern werden)
Ich empfehle, nicht alle Hebel gleichzeitig zu betätigen, sondern zu analysieren, welcher den größten Effekt verspricht.
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