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Amazon: Rückgabe unverpackter Retouren bald auch an DHL-Packstationen möglich?

Veröffentlicht: 02.06.2023
imgAktualisierung: 02.06.2023
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 2 Min.
02.06.2023
img 02.06.2023
ca. 2 Min.
DHL Packstation
foto-select / Shutterstock.com
Unverpackte Amazon-Retouren sollen schon bald auch an DHL-Packstationen abgegeben werden können.


DHL-Packstationen sollen künftig ebenfalls unverpackte Amazon-Retouren annehmen.

Im Oktober vergangenen Jahres haben Amazon und die Deutsche Post DHL einen neuen Retourenservice gestartet. Seitdem ist es möglich, Rücksendungen ganz ohne Versandkarton oder Paketschein in einer DHL-Filiale abzugeben. Lediglich ein vorher von Amazon erstellter QR-Code ist notwendig (wir berichteten). Das Verpacken und Ausdrucken eines Versandlabels übernimmt dann die DHL.

Nun soll dieser Service ausgeweitet werden. Wie das Portal Paketda von einer anonymen Quelle erfahren haben will, sollen die unverpackten Rücksendungen schon bald auch in DHL-Packstationen abgegeben werden können. 

Service erfreut sich großer Beliebtheit

Bei den Kunden scheint die Möglichkeit der unverpackten Retourenabgabe sehr gut anzukommen, weshalb die Deutsche Post DHL Group nun reagiert und den Dienst entsprechend ausweitet. „Die Abgabe von unverpackten Retouren ist ab Juni 2023 auch in allen DHL Paketshops und an allen DHL Packstationen möglich. Die Deutsche Post reagiert damit auf die starke Kundennachfrage“, zitiert Paketda ein Schreiben des Bonner Logistikers an die Filialpartner.

Weiter heißt es: „Der Service wird von der Kundschaft sehr gut angenommen und daher auf die genannten Formate erweitert. Seit Marktstart am 10.10.2022 wurden schon über 13 Millionen Retoure Unverpackt-Sendungen in unserem Filialnetz angenommen.“

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Veröffentlicht: 02.06.2023
img Letzte Aktualisierung: 02.06.2023
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Corinna Flemming

Corinna Flemming

KOMMENTARE
2 Kommentare
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Bernd
05.06.2023

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Zum Glück hat unser sauberer Planet Erde Platz für jede Menge Müll und Umweltverschmut zung. Eine Retoure wird dem Käufer ja quasi "nahegelegt" . Ob Verpackt oder unverpackt ist doch Wumpe. Eine Frechheit ist das.

Paketporto muss auch bezahlt werden, darf natürlich der Verkäufer, statt 1,60 besser 6,50. Somit ist die Inflation gekommen um zu bleiben, insofern keine Hyperinflation draus entsteht. Verdienen tut Amazon mit 3 einbehaltenen Euro pro Retoure und die DHL bestens. Zahlt alles der Verkäufer und letztendlich der echte Verbraucher
Tom
05.06.2023

Antworten

"Der Service wird von der Kundschaft sehr gut angenommen und daher auf die genannten Formate erweitert."

Aus der Praxis kann ich sagen, dass die Kunden nicht mal wissen, dass sie die bewusst Unverpackt-Reto ure gewählt haben. Dadurch, dass bis 31.05. normale DHL Paketshops die Unverpackt-Reto uren gar nicht annehmen konnten, mussten die Kunden zu größeren Postfilialen bzw. direkt zu einer Niederlassung der Deutschen Post/DHL geschickt werden. Das sorgte bei vielen Kunden eher für Frust, als für Zufriedenheit.

Diese Erfahrung haben nicht nur wir als DHL-Paketshop-B etreiber gemacht, sondern auch andere Paketshop-Betre iber mit denen wir Kontakt haben. Hier von einen "sehr gut angenommen" Service zu sprechen finden wir doch etwas übertrieben.

Zumal die Kunden Ihre Rücksendungen weiterhin fleissig in Kartons verpacken, obwohl sie das mit der Unverpackt-Reto ure nicht müssten.

Die Paketshop-Betre iber hingegen haben einen weiteren Aufwand und müssen noch mehr Platz für die Rücksendekarton s bereit halten. Unsere Überlegung gehen mittlerweile dahin, den Paketshop nicht weiterzuführen.