Wucherpreise sind und bleiben ein Problem im Handel. Auch bei Amazon. Das schadet nicht nur dem Konzern selbst, sondern auch Händlern und Kunden.
Wenn es etwas gibt, das Amazon kann, dann seine Kunden mit hervorragenden Services und Angeboten zu betüddeln. Allerdings gibt es auch etwas, das Amazon irgendwie nur schwer in den Griff zu bekommt scheint – und das ist Preiswucher.
Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen: Sobald ein Produkt aus irgendeinem Grund massiv in der Nachfrage steigt und dabei in der Verfügbarkeit knapp wird, kann man förmlich darauf warten, dass innerhalb kürzester Zeit einige Anbieter versuchen, den Reibach zu machen. Auch auf Amazon. In welchem Ausmaß, kommt natürlich immer auf die Umstände an.
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Jeder hat verloren.
Nur um ein paar Bösewichte zu unterdrücken.
Nennen Sie bitte ein Beispiel für eine Situation, in der jegliche Art von Preiskontrollen zu menschlichem Wohlstand geführt hat. Sowohl die direkten Folgen als auch die unbeabsichtigte n Folgen.
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Ich hatte letztes Frühjahr tolle, selbst importierte Bio-Pizzaböden einer neuen Marke, die preislich völlig korrekt im Vergleich zum Wettbewerb waren. Plötzlich wurde mir der erfolgreichste unter ihnen als Preiswucher markiert, und ich hatte nach erfolglosen Anfragen keine Wahl, als die ohnehin schon dünne Marge nochmals zu senken (wenn man die Arbeitszeit für Verpackung bei einer einzelnen Packung rechnet völlig unrentabel). Das Gleiche mit Bio Seifen, deren erster Anbieter ich war - ich verkaufe sie jetzt auf einem anderen Marktplatz. Ich hatte mich an die Preisempfehlung des französischen Herstellers gehalten, aber auch hier wurde ein Preisfehler beantstandet.
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