Darum setzt Amazon seine Eigenmarken an die Spitze
Demnach wird bei einer Artikelsuche immer häufiger eine Amazon-Handelsmarke unter dem Label „featured from our brands“ in den Ergebnissen ganz oben links angezeigt. Amazon hat diese Änderung seiner Strategie – die nur zufällig in die Phase der Coronakrise fallen soll – bestätigt. „Wie alle Einzelhändler trifft Amazon regelmäßig Entscheidungen darüber, wie der Platz in unserem Onlineshop genutzt werden soll, basierend auf einer Vielzahl von Faktoren, die sich darauf konzentrieren, was die Kunden am hilfreichsten finden“, erklärte ein Sprecher. Amazons neue Top-Platzierung wurde unter anderem bei Produkten wie Windeln, Kopierpapier, Kinderpyjamas, Matratzen, Backmischungen und Glühbirnen nachgewiesen. Amazons Begründung: „Die Eigenmarkenprodukte von Amazon haben im Durchschnitt höhere Kundenbewertungen, niedrigere Rückgaberaten und höhere Wiederholungskaufraten als andere vergleichbare Marken im Amazon-Shop“.
Amazon verzichtet damit einerseits auf mögliche Werbe-Einnahmen, die durch ansonsten dort platzierte Sponsored Products hereinkommen würden, und spekuliert auf größere Umsätze und Margen seiner Eigenmarken. Gerade in der Phase der Coronakrise waren die E-Commerce-Umsätze für viele Produkte angestiegen. Die neue Strategie sei jedoch seit Monaten geplant gewesen, so der Amazon-Sprecher.
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Die Händler dürfen ausprobieren ob ein Artikel läuft und wenn er gut läuft, dann übernimmt Amazon und listet sich logischerweise immer ganz vorne.
Warum verkaufen die Händler auf Amazon?
Wenn die Händler sich tatsächlich abmelden würden, wäre es mit dem Quasimonopol bald vorbei.
MfG
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