Auf Amazons Marktplatz häufen sich Berichte über Händler, die Kunden mit überhöhten Versandkosten und nicht eingehaltenen Lieferterminen verärgern. Ein besonders krasser Fall hat dabei für Aufsehen gesorgt: Ein Händler verlangte für Schuh-Spikes im Wert von 11 Euro 2.000 Euro Versandkosten, wenn die Lieferung bereits am nächsten Tag erfolgen sollte.
Wie Recherchen von Golem zeigen, handelt es sich dabei keineswegs um einen Einzelfall. Händler nutzen derzeit vermehrt ähnliche Methoden, um die saisonalen Gegebenheiten auszunutzen. Im Fokus der Recherche stehen Produkte wie Schuh-Spikes oder Streusalz – also solche Waren, die in diesem Winter besonders nachgefragt und zeitnah benötigt werden. Die hohen Versandkosten fallen zunächst nicht auf, weil sie erst beim Check-out angezeigt werden, wenn Kunden ein Wunsch-Lieferdatum angeben.
Die Shops verschicken nicht via Amazon, sondern wickeln den Versand selbst ab. Während der Marketplace-Händler, der 2.000 Euro Versandkosten verlangte, offenbar gesperrt wurde, finden sich laut Golem auch weiterhin Anbieter, die bis zu 200 Euro für schnellen Versand fordern.
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