Das Thema Nachhaltigkeit spielt für Amazon durchaus eine wichtige Rolle. So widmet sich ein eigenes Team Fragen zu selbst verursachten Umweltbelastungen und entsprechenden Innovationen – so auch der möglichen Reduktion von Verpackungsmüll.
Seit mehreren Jahren gibt es Amazons Initiative „Frustfreie Verpackung“. Diese rief das Unternehmen ins Leben, damit nicht länger zu große Verpackungen oder unnötiges Füllmaterial verwendet werden und Müll so wiederum reduziert werden könnte. Eine solche Verpackung ohne Frust hat Amazon zufolge die perfekte Größe, schützt zuverlässig vor Beschädigungen, lasse sich einfach öffnen sowie vollständig recyceln. Die Maßnahmen hätten auch Erfolg gehabt: „Alleine im Jahr 2017 haben Sie durch die Auswahl von Produkten mit frustfreier Verpackung dazu beigetragen, den Verpackungsmüll um 16 Prozent zu reduzieren und damit 305 Millionen Versandkartons einzusparen“, schreibt der Konzern zum Thema.
Im Zuge dessen erwartet Amazon von seinen Verkaufspartnern, dass diese ihre Artikel gemäß den Richtlinien aus dem Programm „Frustfreie Verpackung“ zertifizieren. Konkret gelte dies laut einem Factsheet (Word-Dokument), auf das Amazon über eine entsprechende Themenseite zur Zertifizierung verweist, für Artikel, die größer als 45,5 x 34,0 x 26,5 cm oder schwerer als 12,3 kg sind. Ausgenommen sind Artikel, die als Gefahrgüter klassifiziert sind (beispielsweise Produkte, die Lithium-Ionen-Batterien enthalten) sowie Artikel bei Prime Pantry oder Amazon Fresh.
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