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Amazon streicht Gebühren für verpackte Retouren wieder

Veröffentlicht: 07.04.2025
imgAktualisierung: 07.04.2025
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 1 Min.
07.04.2025
img 07.04.2025
ca. 1 Min.
Amazon-Logo
Pixinooo / Depositphotos.com
Der Marktplatz hat mal wieder seinen Retourenprozess geändert: anders als vor ein paar Wochen, jetzt zum Vorteil der Kunden.


Vor knapp einem Monat haben wir darüber berichtet, dass Amazon für verpackte Retouren ab sofort Gebühren erhebt. Seit 2022 können Kunden des Marktplatzes ihre Rücksendungen ohne Karton und Versandetikett bei einem Zustelldienst ihrer Wahl abgeben. Vor Ort wird die Ware dann verpackt und an Amazon geschickt. Kunden, die sich nicht für die unverpackte Retoure entschieden haben, mussten neuerdings Gebühren bezahlen – der Preis lag zwischen 1,95 und 2,95 Euro.

„Zurzeit führen wir einen Test durch, bei dem ausgewählten Kund:innen ‚Retoure unverpackt‘ als einzige kostenfreie Rücksendeoption zur Verfügung steht“, hatte Amazon gegenüber OHN Mitte März bestätigt. Dieser Test scheint nur vorüber zu sein.

Rückwärtsrolle bei Gebühren als Reaktion auf Kritik?

Ein Blick in den Amazon-Retourenprozess zeigt, dass Rücksendungen aktuell wieder kostenfrei sind. Auch für verpackte Retouren und die Abholung durch einen Zustelldienst müssen Kunden nun nicht mehr bezahlen:

© Screenshot Amazon-Webseite 07.04.2025,  9 Uhr
Ob sich Amazon die Kritik der Kunden und Händler zu Herzen genommen hat und deswegen die Konditionen wieder geändert hat, ist unklar. Fest steht allerdings, dass bereits im Herbst 2022 ein ähnlicher Test durchgeführt und nach einigen Wochen wieder beendet wurde. Es könnten also in Zukunft weitere Tests mit Gebühren für verpackte Retouren folgen.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 07.04.2025
img Letzte Aktualisierung: 07.04.2025
Lesezeit: ca. 1 Min.
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Corinna Flemming

Corinna Flemming

KOMMENTARE
6 Kommentare
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Marion
08.04.2025

Antworten

Da kann ich meinem Vorredner nur recht geben. Jeder der etwas zurück sendet muß Geld in die Hand nehmen. Nur so geht es das sinnlose Hin und Herschicken einzudämmen. Das zu Lasten aller (Paketdienste, Umwelt etc.) geht. Wann traut sich da mal jemand ran? Immer den Kunden alles so leicht wie möglich zu machen, ist keine Zukunft. Siehe Ladensterben, es hängt alle zusammen und wir sind alle zusammen auf der Erde.
Thomas
08.04.2025

Antworten

Retouren sollten meiner Meinung nach grundsätzlich kostenpflichtig sein, außer es besteht ein Defekt oder Mangel. Das sinnlose Bestellen muss unbedingt eingedämmt werden. Gerade bei Bekleidung ist das häufig der Fall. Das betrifft nicht nur Amazon, sondern alle Onlinehändler. Es können dadurch jährlich mehrere 10.000 LKW-Ladungen eingespart werden. Das schont dann auch wirklich die Umwelt. Nicht diese 3-fach verpackte Amazon-Unverpackt-Retoure (alte Verpackung - neue Verpackung im Laden und dann diese nochmal in einen Karton - und dann auch das noch für jeden Artikel einzeln, obwohl man sie zusammen zurücksenden könnte).
Peter
08.04.2025
Hallo Thomas, Retouren SIND grundsätzlich kostenpflichtig. Es sei denn der Händler übernimmt die Kosten. Sinnloses bestellen sollte vermieden werden. Da gebe ich Ihnen recht. Kunden sollten nur Ware bestellen, die Sie auch brauchen. Aber wenn Sachen nicht passen, werden Kunden diese zurücksenden, egal wer die Kosten übernimmt. Da fährt dann kein LKW weniger.
K.I
08.04.2025
Meinung: Das ist schon sehr lange auch unsere Meinung. Aber die Politiker sind halt von Lobbyisten abhängig und nicht willens genug. Otto schlägt auch quer. Macht dick auf Umweltschutz aber bei dem echten Thema....
cf
07.04.2025

Antworten

amazon könnte das ja am neuen Schufa-Score festmachen. Guter Score = guter Kunde = gratis Retoure; schlechter Score = wenig Gewinnchance = kostenpflichtige Retoure, damit die Kunden wenigstens das behalten, was sie schon bestellt haben :-)
Peter
08.04.2025
Hallo cf, ich muss Ihnen widersprechen. De Schufa-Score sagt absolut gar nichts darüber aus, ob ein Kunde gut oder schlecht ist. Jemand der zwanghaft bestellt und alles immer wieder zurück schickt, wird kaum in Zahlungsverzug kommen und daher einen positiven Score haben. Trotzdem ist so ein Kunde der Alptraum für jeden Händler.... Amazon hat ja sicher umfangreiche Daten über seine Kunden. Wer viel bestellt, wie viel und wie oft das zurück geht. Das sind sicher bessere Merkmale zur Bewertung wer ein "guter" Kunde ist.