Für Online-Händler auf Amazon wird es teurer: Aufgrund der steigenden Ölpreise und Betriebskosten infolge des Iran-Kriegs erhebt Amazon einen zusätzlichen Treibstoff- und Logistikzuschlag in Höhe von 1,5 Prozent auf die Versandgebühren. Dieser vorübergehende Preisaufschlag sei notwendig, „um einen Teil der tatsächlichen Kostensteigerungen, denen wir ausgesetzt sind, auszugleichen“, heißt es in der offiziellen Meldung im Seller Central.
Für den hauseigenen Fulfillment-Bereich und den Multi-Channel-Versand (MCF) gelten dabei unterschiedliche Starttermine. Der FBA-Zuschlag soll bereits ab dem 17. April 2026 greifen. Betroffen sind Seller in Deutschland, aber auch in Belgien, Frankreich, Irland, Italien, in den Niederlanden, Polen, Schweden, Spanien sowie dem Vereinigten Königreich. Für den Multi-Channel-Versand (MCF) fällt der Startschuss am 2. Mai 2026. Er betrifft neben Deutschland auch Frankreich, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich.
Kommentar schreiben