Amazon erhebt Zusatzgebühr in der Weihnachtszeit

Veröffentlicht: 27.08.2025
imgAktualisierung: 27.08.2025
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 1 Min.
27.08.2025
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Paket von Amazon
kle1njke [at] gmail.com / Depositphotos.com
Ab dem Herbst müssen sich Händlerinnen und Händler von Amazon auf eine zusätzliche Gebühr einstellen. Nun gibt es konkrete Informationen.


Seit einigen Jahren ist es gang und gäbe in der Branche, dass Logistiker in der vorweihnachtlichen Zeit zusätzliche Gebühren erheben. Mit den sogenannten Peak-Zuschlägen sollen die steigenden Kosten für die Abwicklung erhöhter Paketmengen und der zunehmende Bedarf an Personal finanziell abgepuffert werden.

Neben Unternehmen wie DHL hat nun auch Amazon konkrete Maßnahmen für das Weihnachtsquartal angekündigt.

FBA: So hoch fällt der Peak-Zuschlag bei Amazon aus

Händlerinnen und Händler, die Amazons Fulfillment-Netzwerk „Versand durch Amazon“ nutzen, um Bestellungen an die deutsche Kundschaft zu liefern, müssen eine durchschnittliche Gebühr in Höhe von 0,19 Euro pro Artikel leisten.

Die Peak-Gebühr greift in einem Zeitraum vom 15. Oktober 2025 bis 14. Januar 2026 und „gilt für kleine Pakete und Standardpakete, die über den lokalen und paneuropäischen Versand durch Amazon, das Europäische Versandnetzwerk und Fernversand aus dem Vereinigten Königreich in die EU versendet werden“, wie es in einer Nachricht im SellerCentral heißt.

Amazon stellt explizit heraus, dass die saisonale Versandgebühr weder für den Versand durch Amazon für niedrigpreisige Artikel noch für Artikel in Übergröße gilt. Detaillierte Einblicke finden sich außerdem auf den Infoseiten des Online-Marktplatzes. Darüber hinaus haben Seller ab dem 1. Oktober die Möglichkeit, eine Vorschau der veranschlagten Versandgebühren zu erhalten – diese könne im Einnahmenrechner sowie im Bericht „Gebührenvorschau“ für Versand durch Amazon eingesehen werden.

Veröffentlicht: 27.08.2025
img Letzte Aktualisierung: 27.08.2025
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

KOMMENTARE
2 Kommentare
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Meret
28.08.2025

Antworten

unfassbar. durch mehr paketaufkommen haben sie ja auch entsprechen mehr umsatz und mehr verdienst/gewinn, und es ist hinterlistigste augenauswischerei, die mehrkosten mit erhöhtem personalaufwand etc. zu begründen. wo man hinschaut betrug und abzockerei. gilt auch für alle anderen paketdienste, die an weihnachten teurer sind, aber trotz mehrkosten jedes jahr unter dem ansturm zusammenbrechen, als ob es das erste mal wäre, und ihre dienste weniger denn je akzeptabel erfüllen, obwohl man ja genau dafür mehr bezahlen soll und muss. nichts als ein netter zugewinn... unfassbar.
K.I
02.09.2025
Meinung: Stimmt! so ist die neue Masche bei DHL, Amazon, GLS und wie die großen Abzocker alle so heißen! Wichtig dabei zu wissen wie die sich dann alle wieder alle auf die Schultern klopfen und die fetten Boni einsacken werden!