Seit einigen Jahren ist es gang und gäbe in der Branche, dass Logistiker in der vorweihnachtlichen Zeit zusätzliche Gebühren erheben. Mit den sogenannten Peak-Zuschlägen sollen die steigenden Kosten für die Abwicklung erhöhter Paketmengen und der zunehmende Bedarf an Personal finanziell abgepuffert werden.
Neben Unternehmen wie DHL hat nun auch Amazon konkrete Maßnahmen für das Weihnachtsquartal angekündigt.
FBA: So hoch fällt der Peak-Zuschlag bei Amazon aus
Händlerinnen und Händler, die Amazons Fulfillment-Netzwerk „Versand durch Amazon“ nutzen, um Bestellungen an die deutsche Kundschaft zu liefern, müssen eine durchschnittliche Gebühr in Höhe von 0,19 Euro pro Artikel leisten.
Die Peak-Gebühr greift in einem Zeitraum vom 15. Oktober 2025 bis 14. Januar 2026 und „gilt für kleine Pakete und Standardpakete, die über den lokalen und paneuropäischen Versand durch Amazon, das Europäische Versandnetzwerk und Fernversand aus dem Vereinigten Königreich in die EU versendet werden“, wie es in einer Nachricht im SellerCentral heißt.
Amazon stellt explizit heraus, dass die saisonale Versandgebühr weder für den Versand durch Amazon für niedrigpreisige Artikel noch für Artikel in Übergröße gilt. Detaillierte Einblicke finden sich außerdem auf den Infoseiten des Online-Marktplatzes. Darüber hinaus haben Seller ab dem 1. Oktober die Möglichkeit, eine Vorschau der veranschlagten Versandgebühren zu erhalten – diese könne im Einnahmenrechner sowie im Bericht „Gebührenvorschau“ für Versand durch Amazon eingesehen werden.
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