Bereits seit einiger Zeit versucht Amazon ein wenig Ordnung in seine teils sehr komplexen Strukturen hinsichtlich Versand- und Lagerpreisen zu bringen. Wie das Unternehmen jetzt im SellerCentral Forum ankündigte, wird eine Änderung, welche bereits im Januar für die Kategorien „Bekleidung und Zubehör“ sowie „Rucksäcke und Handtaschen“ erfolgreich eingeführt wurde, auf weitere Kategorien ausgeweitet. Was das bedeutet, schauen wir uns im Detail an.
Stückgewicht bevorzugt: In diesen Kategorien spart man
Kern der Neuerung ist eine neue Bemessungsgrundlage für den Versandpreis. Bisher wurde hierbei der jeweils höhere Wert vom Stückgewicht beziehungsweise Volumengewicht herangezogen. Infolgedessen wurden sperrige Produkte, die aber eigentlich kein hohes Gewicht haben, oft teurer kalkuliert.
Das soll sich jetzt ändern, denn in zahlreichen Kategorien gilt künftig das tatsächliche Stückgewicht als Bemessungsgrundlage. Betroffen sind die folgenden Kategorien:
- Kinderwagen und Sicherheitsausrüstung
- Tür-, Fenster- und Duschzubehör
- Brillenschutz
- Schuhe
- Möbelzubehör
- Lebensmittel und Feinkost
- Heimkleber und Kabelbinder
- Heimtextilien und Teppiche
- Zubehör für Koffer, Rucksäcke & Taschen
- Matratzen
- Verpackungsmaterial
- Haustierkleidung und -futter
- Drucker- und Scanner-Zubehör
- Wiederverwendbare Arbeits- und Sicherheitshandschuhe
In Abhängigkeit ihrer Maße und bestimmter Gewichtsgrenzen gibt es zudem sieben neue Preiskategorien, unter die die Produkte fallen können. Zuvor standen an dieser Stelle nur zwei mögliche Kategorien. Eine vollständige Übersicht der Maße und Preise stellt Amazon auf einer Infoseite zur Verfügung.
Peak-Aufschlag könnte Effekt verpuffen lassen
Die neuen Preise treten bereits ab dem 15. Oktober auf den Amazon-Marktplätzen in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Italien sowie Spanien in Kraft. Am 1. November folgen die Niederlande, Belgien, Schweden, Polen sowie Irland.
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