Die Belegschaft von Amazon kämpft seit Jahren um die Gründung einer Gewerkschaft und seit Jahren arbeitet der Konzern vehement dagegen. Nun hat Amazon einen Rückschlag in seinen Bemühungen gegen eine Arbeitnehmervertretung erlitten. Ein Verwaltungsrichter der US-Arbeitsbehörde NLRB hat eine dritte Urabstimmung über eine gewerkschaftliche Vertretung im Logistikzentrum in Bessemer, Alabama, angeordnet, wie der Spiegel berichtet.
Im Jahr 2022 kam es bereits zu einer Abstimmung in dem Logistiklager. Amazon soll damals aber illegale Praktiken angewandt haben, um die Gründung einer Gewerkschaft zu verhindern. So sollen etwa Broschüren aus Pausenräumen und Toiletten entfernt worden sein. Noch schwerwiegender: Gewerkschaftsfreundliche Beschäftige seien unberechtigt beschuldigt worden, Kolleg:innen belästigt zu haben.
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