Nach leichter Stagnation im letzten Quartal konnte Amazon aktuell wieder starke Geschäftszahlen vorlegen. Der Umsatz wuchs im 2. Quartal 2025 auf 167,7 Milliarden – im Vergleich zum Vorjahr ergibt das ein Plus von 13 Prozent. Auch der Nettogewinn legte zu und stieg um 35 Prozent auf 18,2 Milliarden US-Dollar (ca. 16,7 Milliarden Euro).
Kleine und mittelständische Händler konnten dabei maßgeblich vom Prime Day profitieren. Es sei der „größten Prime Day“ seit jeher, heißt es in der offiziellen Mitteilung. Das Event habe Verkaufspartner:innen Rekordumsätze beschert. In diesem Jahr dauerte der Prime Day erstmals vier Tage.
Das Marktplatzgeschäft trägt maßgeblich zum Umsatz bei. So setzte Amazon im Vergleich zum Vorjahr mehr Geld mit Services um, die Händler:innen auf dem Marktplatz nutzen – dazu zählen etwa Verkaufsprovisionen, FBA-Lager- und Versandgebühren, Tools und weitere Services: Die Erlöse stiegen auf 40,3 Milliarden US-Dollar, plus 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Umsätze der Verkaufspartner:innen weist Amazon nicht gesondert aus, der Umsatzanstieg bei den „Third-party-seller services“ belegt jedoch die hohe Bedeutung des Marktplatzmodells – sowohl für Amazon als auch für Händler:innen. Mit eigenen Produkten setzte Amazon online 61,5 Milliarden US-Dollar um, ebenfalls 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem konnte der Online-Riese mit seinem Werbegeschäft gut ein Fünftel (22 Prozent) mehr Umsatz erzielen, das sind etwa 15,7 Milliarden US-Dollar.
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