Amazon musste einen großen Datendiebstahl einräumen. Offenbar konnten Hacker über einen externen Dienstleister erfolgreich auf Daten des Konzerns zugreifen. Der Angriff steht in Zusammenhang mit einer Serie von Cyberangriffen aus dem Jahr 2023, dem sogenannten MOVEit-Transfer-Leck. Dabei erbeuteten Kriminelle über die Datentransfer-Software MOVEit Daten diverser großer Konzerne – neben Amazon etwa auch HP, Lenovo, Sony oder McDonald's.
Gegenüber TechCrunch bestätigte Amazon-Sprecher Adam Montgomery den Vorfall, spielte dessen Gefahr aber herunter: „Die Systeme von Amazon und AWS sind nach wie vor sicher, und wir haben kein Sicherheitsereignis erlebt. Die einzigen Amazon-Informationen, die betroffen waren, waren die Kontaktinformationen der Mitarbeiter:innen, z. B. E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Gebäudestandorte.“ Wichtige Daten wie etwa Bankverbindungen seien nicht betroffen. Auch Kundendaten seien nicht dabei. Die Datensicherheit bei Amazon sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen.
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