Wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung wurden elf deutsche Amazon-Standorte von den Behörden durchsucht. Ziel war dabei nicht Amazon selbst, sondern einzelne Händler, denen Umsatzsteuerhinterziehung vorgeworfen wird.

© Julia Ptock
Das Echo der Nachricht, die zuerst das Handelsblatt brachte, ist bislang noch überraschend klein, dabei könnten ihre Folgen durchaus ungemütlich werden. Im Juni untersuchten Steuerfahnder des Finanzamts Reutlingen elf Amazon-Standorte in Deutschland, darunter auch die Münchener Firmenzentrale. Das Ziel dieser „Razzia“ war aber nicht Amazon selbst, sondern einzelne Marketplace-Händler. Konkret berichtet das Handelsblatt vom Fall eines chinesischen Händlers, der unter mehreren Namen Shops auf Amazon betreibt. Dieser soll die Umsatzsteuer hinterzogen haben.
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