Die sogenannten Hoverboards schwanken zwischen Freizeitspaß und Gesundheitsgefahr. Die Geräte leiden mitunter an Fällen von spontaner Selbstentzündung, die US-amerikanische Verbraucherzentrale hatte bereits gewarnt. Nun hat ein brennendes Hoverboard offenbar ein Haus zerstört – und Amazon soll nun zahlen.
Hoverboards waren an die Erfindung aus dem Filmklassiker „Zurück in die Zukunft 2“ angelehnt. Dort schnappt sich Marty McFly das ikonische Hoverboard – ein schwebendes Skateboard ohne Rollen – und seither träumen Menschen weltweit von diesem Produkt. Die realen Hoverboards sind eher mit einer verkleinerten Version des Segways vergleichbar und bieten neben dem Fahrspaß einen weiteren "Nervenkitzel": Durch Akkuprobleme neigen die Geräte zu spontaner Selbstentzündung. Der Besitzer weiß also nie genau, ob und wann sein Hoverboard in Flammen aufgehen wird.
Einer Familie im US-Bundesstaat Tennessee wurde ein Hoverboard nun offensichtlich zum Verhängnis: Der Akku des Geräts überhitzte sich, ein Feuer war die Folge. Wie der Lokalsender Channel10 berichtet, brannte daraufhin das gesamte Wohnhaus ab. Dem Vater sei es noch gelungen, zwei Kinder aus dem oberen Stockwerk zu retten, der Besitz der Familie blieb aber von den Flammen nicht verschont. Einzig die Fahrzeuge – natürlich minus Hoverboard – und ein paar Bücher und Bilder seien nicht dem Feuer zum Opfer gefallen und trotz des Wasserschadens durch die Löscharbeiten verwendbar.
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Konrad Kraus
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