Kooperation: Amazon testet Paketautomaten an Shell-Tankstellen

Veröffentlicht: 22.08.2016
imgAktualisierung: 22.08.2016
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
22.08.2016
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ca. 2 Min.
Shell-Tankstelle: Logo
© Mike Mozart – Flickr.com
Amazon testet in München die Kooperation mit der Tankstellenkette Shell: Dazu wurden an verschiedenen Shell-Stationen Amazon Paketautomaten aufgestellt.


In Sachen Logistik scheint Amazon derzeit kein Halten mehr zu kennen: Ob nun der Start neuer Versandservices für Kunden, brandneue Logistik-Flugzeuge oder der Aufbau eines hauseigenen Lieferdienstes … Auch die neueste Kooperation mit Shell basiert auf logistischen Strategien.

Amazon will den Versand für Kunden immer schneller und komfortabler machen. Um dies zu erreichen, hat das Unternehmen nun eine Kooperation mit der britisch-niederländischen Tankstellenkette Shell gestartet. Wie bei Heise Online zu lesen ist, testet Amazon an Münchener Shell-Tankstellen die Nutzung sogenannter Amazon Locker – einem hauseigenen Pendant zu den Packstationen der Deutschen Post (wir berichteten).

Genau wie bei den Paketautomaten der Konkurrenz können sich Kunden von Amazon ihre Pakete direkt an die „Amazon Locker“ zusenden lassen und diese dann dort mithilfe eines Zahlen-Codes abholen.

Shell und Amazon wollen offenbar Hunderte Paketautomaten aufstellen

Seit Juli läuft dieser Test, bei dem es laut István Kapitány, Chef des weltweiten Shell-Tankstellengeschäfts, auch um die eigene Freiheit geht. Denn an der Unabhängigkeit von Logistikpartnern wie der DHL arbeitet Amazon schon seit geraumer Zeit: Indem man eigene Logistik-Konzepte, -Strategien und -Netze aufbaut, kann man möglichen Engpässen bei den externen Versanddienstleistern entgegenwirken und vorbeugen.

Im Zuge des Tests wollen Amazon und Shell laut Heise Online „erste Erfahrungen für den Ausbau der Zusammenarbeit sammeln“. Der Plan sieht vor, „eine dreistellige Zahl“ von deutschen Shell-Stationen mit eben jenen Amazon Paketautomaten zu versehen.

Veröffentlicht: 22.08.2016
img Letzte Aktualisierung: 22.08.2016
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Klaus Grambauer
22.08.2016

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Diese beschriebene Aktion der Aufstellung von "Amazon Lockern" ist sehr begrüssenswert ebenso der Aufbau eines Hauseigenen Liefer-Dienstes denn die Zustellung von DHL / Deutsche Post Sendungen ist oftmals sehr frustrierend. Oftmals bedarf es bei DHL sehr vieler Umwege die bestellten Artikel
in Empfang zu nehmen.