Amazon hat sich ausführlich über die aktuellen Streiks der Gewerkschaft Verdi in Leipzig und Graben bei Augsburg geäußert. Dabei betont der Online-Händler unter anderem verschiedene Punkte, die gegen einen Tarifvertrag sprechen. Außerdem rückt Amazon die Möglichkeiten in den Fokus, wie die Mitarbeiter Einfluss auf ihre Arbeitsumgebung nehmen können.
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Aktuell befindet sich die Gewerkschaft Verdi unter anderem am Leipziger Logistikstandort von Amazon abermals im Streik. Dabei geht es bereits seit 2013 grundlegend immer wieder um die Bezahlung der Mitarbeiter: Verdi zielt dabei auf eine Bezahlung nach Tarifverträgen des Einzelhandels ab, was der Online-Händler jedoch ablehnt. Deswegen hat Verdi dazu aufgerufen, die Arbeit, auch am Standort in Graben bei Augsburg, niederzulegen.
Amazon selbst hat sich nun gegenüber dem Amazon Watchblog zu den aktuellen Streiks geäußert. So heißt es zunächst grundlegend in der entsprechenden Mitteilung: „Amazon beweist jeden Tag, dass man auch ohne Tarifvertrag ein guter Arbeitgeber sein kann.“ Dies macht das Unternehmen an verschiedenen Punkten fest.
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