Amazon pumpt Geld in Standort Leipzig
Amazon ist stetig an der Optimierung der eigenen Abläufe interessiert. Für 2016 sind Investitionen von 1,2 Millionen Euro für das Leipziger Logistiklager vorgesehen. Mit dem Geld soll vor allem die Einführung des sogenannten „Zone Picking“-Systems finanziert werden. Bei diesem System werden den Pickern spezielle Zonen zugeordnet, in denen sie Produkte raussuchen. Im Gegensatz zum aktuellen System arbeitet ein Picker gleichzeitig an mehreren Aufträgen, während momentan ein Picker einen Auftrag abarbeitet und dafür im ungünstigsten Fall durchs ganze Lager laufen muss. Das neue System soll die Wege der Picker effizienter machen, wodurch die Bearbeitung der Kundenbestellungen beschleunigt werden soll.
Für die Einführung des sogenannten „Zone Picking“ wird zudem eine neue Fördertechnik benötigt. Da auch ein neues Schichtsystem mit einer Mittelschicht eingeführt wurde, hat man im Zuge der Umgestaltung 150 neue Mitarbeiter eingestellt. Ditmar Jüngling, Standortleiter des Leipziger Amazon Lagers, erklärt gegenüber dem Logistik Watchblog, dass das Finden der neuen Mitarbeiter kein Problem war, während sich hingegen die Mitarbeitersuche für das Weihnachtsgeschäft in den letzten Jahren schon deutlich schwieriger gestaltet hat.
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