Als Amazon Anfang November 2015 seinen ersten hauseigenen Buchladen eröffnete, richteten sich alle Augen nach Seattle. Denn dort zeigte das Unternehmen, dass man künftig nicht nur die Online-Welt dominieren, sondern auch den stationären Handel in den Fokus rücken wolle. Und wie es scheint, ist dies nur die Spitze des Eisbergs. Update: Möglicherweise waren die Gerüchte überspitzt.
Die Medien sprechen von Ironie und genau das dürfte den Nagel so ziemlich auf den Kopf treffen: Amazon hat in den vergangenen Jahren mit seiner aggressiven Preispolitik und seinem hervorragenden Kundenservice (nicht nur) den US-amerikanischen Buchmarkt richtig aufgemischt. Viele Buchläden hielten dem Druck aus dem Internet nicht stand und mussten schließen. Der Markt wurde peu á peu ausgedünnt.
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