Amazon schützt Handmade-Produkte
Bereits im Oktober 2015 hat Amazon den Marktplatz für Selbstgemachtes "Amazon Handmade" ins Leben gerufen, der damit in unmittelbare Konkurrenz zu Etsy oder DaWanda tritt. Designer und Künstler standen dabei den bisherigen Nutzungsbedingungen kritisch gegenüber. Sowohl Künstler als auch Händler befürchteten nämlich, dass Amazon ihre eigenen Produkte kopieren und selbst vertreiben könnte. Dieser möglichen Entwicklung nahm Amazon nun den Wind aus den Segeln, indem die Geschäftsbedingungen erweitert wurden.
Besonders in den Fokus rückt nun ein Absatz der Nutzungsbedingungen, der sich mit den geistigen Eigentumsrechten der Handwerker befasst. Diese werden explizit geschützt und Amazon verspricht, die Produkte lediglich über verschiedene Kanäle zu vertreiben. So wird betont, dass die Produkte zwar über verschiedene Wege angeboten, nicht jedoch nachgemacht werden sollen. Für Künstler herrscht damit nun tatsächlich Klarheit, wie ecommercebytes anhand der Aussagen der Porträtmalerin Robin Zebley schildert.
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