Auch die Hightech-Geräte kommen im Buchladen nicht zu kurz
Doch Amazon wäre nicht Amazon, wenn das Unternehmen nicht alle kommerziellen Möglichkeiten ausschöpfen und auch seine hauseigenen Hightechgeräte ins rechte Licht rücken würde: Auf separaten Flächen werden beispielsweise die verschiedenen Kindle E-Book-Reader und Fire Tablets präsentiert oder die Vorzüge des Echo-Lautsprechers angepriesen. Da in den USA – anders als in Deutschland – keine Buchpreisbindung herrscht, wirbt Amazon außerdem damit, dass die Bücher im Buchladen zum gleichen Preis verkauft werden wie die Online-Exemplare.
Und ganz im Sinne des Multichannels können im Amazon-Buchladen natürlich nicht nur physische, sondern auch digitale Bücher für den Kindle gekauft werden. Daneben ist es möglich, sich Bücher aus der Filiale nach Hause zu bestellen oder neuen Lesestoff auf die eigene Wunschliste zu setzen.
Amazon macht also auch dieses Mal keine halben Sachen. Nachdem der Online-Riese viele kleinere Unternehmen in die Knie gezwungen hat und die stationäre Konkurrenz ausgedünnt wurde, sieht das Unternehmen nun vielleicht Chancen, auch neue Kunden im stationären Handel zu gewinnen und bestehende Kunden noch enger zu binden. Wie andere Buchhändler auf den Frontalangriff durch den Amazon Buchladen reagieren, bleibt abzuwarten.
- Amazon präsentiert Bücher mit Bestnoten (Neuer Buchladen: Amazon Books © Amazon.com, Inc. or its affiliates )
- Auch Bewertungen und Rezensionen von der Online-Seite werden stationär eingebunden (Neuer Buchladen: Amazon Books © Amazon.com, Inc. or its affiliates )
- Neuer Buchladen: Amazon Books © Amazon.com, Inc. or its affiliates
- Eine Leseecke zum Schmöckern (Neuer Buchladen: Amazon Books © Amazon.com, Inc. or its affiliates )
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