Kampf gegen Einwegplastik
Dass die Reduzierung von Einwegplastik gut für die Umwelt ist, steht außer Frage. Deswegen ist es definitiv löblich, dass Amazon hier nicht nur beim eigenen Versand, sondern auch bei seinen Marktplatzhändlern, die mit Fulfillment by Amazon (FBA) arbeiten, mittlerweile vollkommen auf Papier- und Pappverpackungen setzt.
Weiterhin soll auch der Einsatz von Verpackung an sich, wo möglich, weiter reduziert werden. Innerhalb des letzten Jahres wurde dieser laut Angaben von Amazon um 50 Prozent reduziert. Auf diese Weise rühmt sich das Unternehmen, seit 2019 insgesamt über 1 Milliarde Einwegplastik-Tüten eingespart zu haben.
Ganz allein die Umwelt wollte Amazon mit der Initiative jedoch sicherlich nicht bewahren. Denn ab 2024 gilt, zumindest in Deutschland, die Einwegkunststoffverordnung. Wie Onlinehändler-News berichtete, werden gemäß dieser für bestimmte Kunststoffprodukte zusätzliche Abgaben fällig. Begleichen müssen diese zwar die herstellenden Unternehmen, aber auch Händler:innen müssen Acht geben. Verkaufen sie Produkte von Hersteller:innen, die nicht beim Umweltbundesamt registriert sind, könnten Abmahnungen die Folge sein.
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