Amazon möchte kein Unternehmen mit überragender Marktbedeutung sein – und wehrt sich gegen eine entsprechende Einordnung.
Für Amazon ist der Dienstag kein Tag wie jeder andere. Denn am Dienstag beschäftigt sich der Bundesgerichtshof (BGH) erstmalig mit der Frage, ob Amazon tatsächlich ein Unternehmen mit „überragender marktübergreifender Bedeutung für den Wettbewerb“ ist oder nicht (Az. KVB 56/22).
Im Sommer hatte das Bundeskartellamt dem Online-Riesen Amazon einen solchen Status bescheinigt, da er ein „zentraler Schlüsselspieler im Bereich des E-Commerce“ sei und mit seinen zahlreichen Angeboten als Marktplatz und Händler sowie im Bereich der Cloud- und Streaming-Services ein enormes digitales Ökosystem bildet. Gegen diese Einstufung hatte das Unternehmen Beschwerde eingelegt, weshalb sich der Kartellsenat in Karlsruhe nun mit der Sache beschäftigt.
Kommentar schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Es ist verständlich dass Amazon so vorgeht, denn die unterschiedlich en Gesetzte in jedem einzelnen Land einzuhalten, ist teuer, weil man für jedes Land teure Mitarbeiter benötigt, die nur dieses Land und dessen Gesetze beachten. Ein kostenoptimiert er globaler Support kann nicht jedes relevante Landesgesetz kennen. Komplexer wird es noch bei Länderübergreif enden Transaktionen.
Auch wenn es verständlich ist, ist es aber keinesfalls akzeptabel. Es macht den Markt kaputt, zugunsten von Amazon. Das heute oft bis zu 50% der Einnahmen eines Produktverkaufs eines Dritten an Amazon gehen, zeigt wie marktmächtig Amazon ist. Wer würde so hohe Kosten hinnehmen, wenn den Marktplatz nicht so bedeutend wäre.
Leidtragende sind Händler, die täglich gegen Windmühlen kämpfen, und Kunden, die die hohen Kosten über die überteuerten Amazon Preise tragen.
Amazon ist übermächtig! Strake Regulierung dringend nötig! Es hilft leider nur Druck. Nicht umsonst, ist Druck auch Amazons Mittel der Wahl gegenüber seinen Marktplatzakteu ren.
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Natürlich nutzt Amazon seine Datenmacht aus. Wie grotesk das Gegenteil zu behaupten.
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben